
Tschüss Buche; Hallo Eiche
Schaffhauser Wälder müssen sich der Hitze anpassen
23.09.2026
Der Schaffhauser Wald soll jünger und trockenresistenter werden. Das sind die Prioritäten des Forstamts des Kantons Schaffhausen. Wie es in einer Medienmitteilung schreibt, haben die extreme Trockenheit und die hohen Temperaturen deutliche Spuren im Schaffhauser Wald hinterlassen. Der Gewittersturm vom 28. August habe ebenfalls erhebliche Schäden verursacht. Der Wald im Kanton Schaffhausen werde sich schnell an die veränderten Umweltbedingungen anpassen müssen. Vor allem Fichten, Buchen und Eschen werden zu kämpfen haben. Künftig will das Forstamt unter anderem vermehrt auf einheimische Eichen- und Lindenarten setzen.
Überalterung in den Schaffhauser Wälder
In Schaffhauser Wäldern hat es zu viele alte Bäume. Dies mache die Wälder anfälliger für Trockenheit und Krankheiten. Das sagt Andreas Hunziker vom kantonalen Forstamt gegenüber Radio Munot. Das Problem sei, dass in den Wäldern in den letzten 50 Jahren zu wenig geholzt worden ist. Dies treffe vor allem auf Wälder zu, die sich in Privatbesitz befinden, so Hunziker weiter. Nun setzt man viele junge Eichen, dass soll unteranderem der Überalterung des Waldes helfen und vitalere Bäume hervorbringen.