
10. Studioalbum von Muse
03.07.2026
Als 1999 die britische Band Muse mit „Showbiz“ ihr Debüt vorlegt und auf ihrer ersten Tour in kleineren Clubs wie dem Wiener Flex vor ein paar hundert Menschen auftritt, ahnt noch niemand, wie groß diese Rockmaschine einmal werden würde. Am wenigsten die Band selbst.
Einige Jahre später füllen Muse schon imposante Konzerthallen und spielen auf den größten Festivalbühnen. Das Markenzeichen von Muse ist neben den virtuosen Klavierparts, Gitarrensoli, dem stark verzerrten Bass und dem dahinbretternden Schlagzeug die Stimme von Sänger Matthew Bellamy. Sie umfasst fast vier Oktaven. Das, seine große Rockgeste und der Hang zu theatralischen Refrains machen Muse zu einer richtigen Stadionrockband.
Schon letztes Jahr gaben Muse nach vier Jahren Pause ihr erstes musikalisches Lebenszeichen von sich. Die Single „Unravelling“ ließ Großes vermuten. Die elektronischen Beats und sanften Vocals schlagen plötzlich um in einen Metal-Schlagzeugsound, Gitarrenwände und dem gewohnt expressiven Gesang. Muse at their best.
„The Wow! Signal" ist mit seinen zehn kompakten, brachialen und doch klaren Songs das wohl beste Muse Album seit gut 15 Jahren. Es gibt eigentlich keine Nummer, die nicht diese Dringlichkeit verspüren lässt, der Matthew Bellamy in seiner Suche nach der "higher power“ Ausdruck verleiht. Das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wie das Leben sich entwickeln wird und die Sehnsucht, nach etwas, was die eigene Existenz übersteigt, das wird wohl bei Matthew Ballamy noch länger andauern und vielleicht sogar zu einem weiteren guten Album führen.
Quelle: FM4
Das sind die neuen Songs:
1. The Dark Forest
2. Nightshift Superstar
3. Shimmering Scars
4. Cryogen
5. Be With You
6. Hexagons
7. The Sickness In You & I
8. Unravelling
9. Hush
10. Space Debris