
Spitäler Schaffhausen schliessen mit Plus ab
Arbeitsaufwand steigt
16.04.2026
Die Spitäler Schaffhausen haben im letzten Jahr ein Plus von 7,3 Millionen Franken gemacht. Das sind drei Millionen mehr als 2024. Wie dem Jahresbericht 2025 der Spitäler Schaffhausen zu entnehmen ist, liegt das unter anderem daran, dass die Kosten nicht so stark gestiegen sind, wie erwartet. So sind die Ausgaben von rund 216 Millionen Franken im Jahr 2024 auf rund 227 Millionen Franken im letzten Jahr gestiegen. Zudem konnten mit rund 243 Millionen Franken höhere Einnahmen generiert werden, als im Vorjahr. Im letzten Jahr sind fast 12’000 Personen im Spital stationär behandelt worden. Ambulante Behandlungsfälle gab es rund 96’000.
Spitalpersonal sollen künftig privatrechtliche Arbeitsverträge
Das Personal der Spitäler Schaffhausen soll künftig nicht mehr dem kantonalen Personalrecht unterstehen. Wie der Spitalratsdirektor Raymond Cron gegenüber Radio Munot sagt, beabsichtigt das Spital, privatrechtliche Arbeitsverträge auszuarbeiten. Dafür sei jedoch zuerst ein politischer Prozess nötig, da es hierfür einer Änderung des Spitalgesetzes bedarf. Grund für die angestrebte Veränderung seien die jetzigen rechtlichen Rahmenbedingungen, so Cron weiter. Diese seien relativ starr und würden eine rasche Reaktion auf Bedürfnisse des Spitalbetriebs oder der Mitarbeitenden nicht zulassen. Auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter werde auch in Zukunft Rücksicht genommen. In Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften soll deshalb ein Gesamtarbeitsvertrag ausgearbeitet werden. Gemäss Cron soll sich der Kantonsrat bereits Anfang Mai mit dem Geschäft auseinandersetzen.