
RESU-Beitritt vom Tisch: Thaynger Gemeinderat zieht Antrag zurück
RESU und Bordellpläne beschäftigen Thaynger Politik
21.05.2026
Die Gemeinde Thayngen wird nicht dem neuen Abfallverband “Resu” beitreten. Der Thaynger Gemeinderat hat an seiner gestrigen Sitzung einen entsprechenden Antrag zurückgezogen. Das sagt der zuständige Gemeinderat Walter Scheiwiller gegenüber Radio Munot. Traktandiert war eine Abstimmung zum Beitritt des Verbands per Anfang nächstes Jahr. Der Abfallverband “Resu” stammt aus der Reorganisaation des Kläranlagenverbandes Stadt Schaffhausen, Neuhausen, Feuerthalen und Flurlingen. Während der Diskussionsrunde wurden jedoch mehrere offene Fragen gestellt, die dazu geführt haben, dass zum aktuellen Zeitpunkt nicht über den Bericht und Antrag abgestimmt werden kann. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat den Antrag zurückgezogen.
Doch kein Sexgewerbe im Thaynger-Dorf
Der Thaynger Gemeinderat beantragt dem Kanton Schaffhausen, die Nutzungsänderung eines Hauses im Dorfkern von Wohnen zu Gewerbe abzulehnen. Dies gab er an der gestrigen Einwohnerratssitzung bekannt. Die Räumlichkeiten gehören der Firma Secret Atelier, die Zimmer für Sexarbeit vermietet. Dies sorgte für Reaktionen aus der Bevölkerung. So wurde unter anderem eine Online-Petition mit dem Titel „Kein Sexgewerbe im Dorf” lanciert. Nun hat der Gemeinderat entsprechend reagiert und die Ablehnung des Baugesuchs beantragt, sagt der Thaynger Gemeindepräsident Christoph Meister gegenüber Radio Munot. Ausserdem hat der Gemeinderat entschieden, dass das entsprechende Gebäude nur noch zu bewilligten und zonenkonformen Zwecken genutzt werden darf.