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Regionalnachrichten vom 7. Juli 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jonas Mielsch

07.07.2026

Kanton Zürich zieht Rathaus-Streit vors Verwaltungsgericht

Der Kanton Zürich zieht den Entscheid des Baurekursgerichts zur Sanierung des Zürcher Rathauses ans Verwaltungsgericht weiter. Aus Sicht des Regierungsrats verhindert das Urteil eine zeitgemässe Nutzung des Gebäudes als Parlamentsgebäude, wie er mitteilt. Geplant ist unter anderem, die Decke des Ratssaals an ihren ursprünglichen Standort zurückzuversetzen, um mehr Platz für einen modernen Ratssaal zu schaffen. Das Baurekursgericht stellte jedoch den Denkmalschutz über die geplanten Umbauten und hiess den Rekurs des Heimatschutzes grösstenteils gut. Bis zum Entscheid des Verwaltungsgerichts ruht die Planung. Der Kantonsrat und der Gemeinderat der Stadt Zürich tagen weiterhin im provisorischen Rathaus Hard.

Georg Fischer speckt weiter ab

Die Schaffhauser Firma Georg Fischer verkauft ihre Feinguss-Giesserei für 220 Millionen Franken an das amerikanische Unternehmen Consolidated Precision Products Corp (CPP). Das teilt das Unternehmen mit. In der Giesserei wurden Teile für die Luft- und Raumfahrt sowie Industriegasturbinen gebaut. Der Verkauf soll Ende des Jahres abgeschlossen werden. In der Giesserei arbeiten rund 600 Personen. Sie umfasst drei Standorte, zwei davon in der Schweiz und eines in Rumänien.

Linie 25 fährt ab nächster Woche kurzzeitig über Gailingen

Der Busverkehr von Schaffhausen nach Ramsen ist ab nächster Woche eingeschränkt. Das ist einer Mitteilung der Gemeinde Ramsen zu entnehmen. Grund ist eine Strassensperrung zwischen Buch und Murbach. Auf einem Strassenbereich wird der Deckbelag saniert. Die Buslinie 25 verkehrt deshalb vom 13. bis 24. Juli über Gailingen. Aus diesem Grund ändern sich die Fahrzeiten. Die Haltestellen Dörflingen, Neuhus, Randegg Ortsmitte, Randegg Ottilienstrasse und Murbach zum Grenzstein werden in diesem Zeitraum nicht angefahren. Ab 21 Uhr verkehrt zwischen Ramsen und Buch ein Kleinbus mit Anschluss an den regulären Bus der Linie 25.

Zoll Singen fordert nach Betriebsprüfung hohe Nachzahlung von Schweizer Firma ein

Das Hauptzollamt Singen hat bei der Prüfung eines Schweizer Medizintechnik-Unternehmens aus dem Kanton St. Gallen zu niedrig deklarierte Zollwerte festgestellt. Dadurch wurden laut Zoll rund 135’750 Euro zu wenig Zoll bezahlt, wie das Zollamt Singen mitteilt. Das Unternehmen betreibt ein Zentrallager im Landkreis Ludwigsburg und meldete beim Import zunächst sogenannte Proforma-Werte an. Im Rahmen der Betriebsprüfung zeigte sich, dass diese Werte zu tief kalkuliert waren.Zusätzlich entdeckte der Zoll weitere Unstimmigkeiten bei zollrelevanten Kosten und Präferenzen. Daraus ergaben sich weitere Nachforderungen von rund 11’800 Euro, aber auch eine Rückerstattung von etwa 25’000 Euro. Straf- oder Bussgeldverfahren wurden in der Mitteilung nicht erwähnt.

Flussregenpfeiffer schlägt Zelte an Eschenzer Kiesstränden auf

Eine seltene Vogelart zieht in Eschenz Nachwuchs auf. Das ist dem Boten vom Untersee und Rhein zu entnehmen. Der Flussregenpfeifer brütet aktuell auf den Kiesbänken der Nilibucht am Rhein. Der bräunlich-weisse Vogel fällt besonders durch seine grellen gelben Augen auf. Schweizweit gibt es noch rund 100 Brutpaare. Um die Brutplätze des Flussregenpfeifers zu schützen, hat der Gemeinderat von Eschenz den Uferbereich temporär abgesperrt.