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Regionalnachrichten vom 5. März 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jimmy Sauter

05.03.2026

Arbeitslosenquote in Schaffhausen höher als vor einem Jahr

Im Kanton Schaffhausen sind Ende Februar 1487 Personen als arbeitslos registriert gewesen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent. Das teilt das Schaffhauser Arbeitsamt mit. Im Vergleich zum Januar ist die Arbeitslosenquote leicht gesunken, vor einem Jahr war sie aber noch tiefer. Ende Februar 2025 waren rund 100 Personen weniger als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag damals bei 3,1 Prozent. Neben dem Kanton Schaffhausen haben heute auch die Kantone Zürich und Thurgau die aktuellen Arbeitslosenquoten bekanntgegeben. Im Kanton Zürich beträgt sie 3,0 Prozent, im Kanton Thurgau 2,6 Prozent.

Thurgauer Regierung begrüsst Schweizer Olympiakandidatur

Der Thurgauer Regierungsrat unterstützt die Pläne für Olympische Winterspiele in der Schweiz. Das schreibt der Regierungsrat in einer Medienmitteilung. Das Schweizerische Olympische Komitee sowie ein weiterer Verein wollen, dass die Winterspiele im Jahr 2038 in der Schweiz durchgeführt werden. Geplant sind Wettkämpfe in diversen Landesteilen, unter anderem in den Kantonen Zürich, Genf, Graubünden und Wallis. Der Bund will die Spiele mit bis zu 200 Millionen Franken unterstützen. Diesen Plan begrüsst der Thurgauer Regierungsrat. Er fordert aber, dass der Bundesbeitrag diese 200 Millionen Franken nicht übersteigt. Zudem soll der Bund keine Defizitgarantie übernehmen. Zuletzt wurden Olympische Winterspiele im Jahr 1948 in der Schweiz ausgetragen.

Zu viel Feuerwerk dabei: Bereits 15 Personen verurteilt

Die Schaffhauser Staatsanwaltschaft hat in den letzten vier Wochen neun weitere Personen zu Bussen verurteilt, weil sie vor Silvester zu viel Feuerwerk in die Schweiz bringen wollten. Das zeigen die Strafbefehle, die Radio Munot bei der Staatsanwaltschaft einsehen konnte. Bereits vor einem Monat wurden sechs Personen zu Bussen verdonnert. Somit hat die Schaffhauser Staatsanwaltschaft seit Beginn dieses Jahres mindestens 15 Personen gebüsst, weil sie wenige Tage vor Silvester 2025 zu viele Knallkörper dabei hatten. Unter anderem wurde beim Grenzübergang in Thayngen eine Person mit 27 Kilogramm Feuerwerk erwischt. Ohne Bewilligung dürfen maximal 2,5 Kilogramm Feuerwerkskörper über die Grenze in die Schweiz eingeführt werden. Die verurteilten Personen müssen nun Bussen und Gebühren zwischen 450 und 1400 Franken bezahlen.

„Massvoll“-Präsident Rimoldi wegen übler Nachrede vor Gericht

In Frauenfeld hat heute Morgen der Präsident der Organisation „Massvoll“, Nicolas Rimoldi, vor dem Bezirksgericht antreten müssen. Er wurde wegen übler Nachrede angeklagt. Das berichtet die Nachrichtenagentur sda. Hintergrund ist der unerwartete Tod der früheren Thurgauer Regierungsrätin Sonja Wiesmann. Sie war im Januar 2025 unerwartet an einer Lungenblutung verstorben. Über die Plattform X hatte sich Rimoldi über den Tod der ehemaligen SP-Politikerin geäussert. Unter anderem schrieb Rimoldi: „Eine Mörderin weniger.“ Vor Gericht sagte Rimoldi heute, er habe diesen Tweet nicht selbst geschrieben. Er sei von einer anderen Person verfasst worden.