
Regionalnachrichten vom 4. September 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
04.09.2026
Tödlicher Unfall mit Heissluftballon
In der Thurgauer Gemeinde Homburg ist ein Mann bei einem Unfall mit einem Heissluftballon gestorben. Das gab die Thurgauer Kantonspolizei heute Morgen bekannt. Zum Unfall kam es gestern Abend im Ortsteil Salen-Reutenen. Das sagt der Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, Matthias Graf, gegenüber BRK News. Beim Opfer handelt es sich um einen 86-jährigen Deutschen. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Der Kriminaltechnische Dienst der Thurgauer Kantonspolizei hat die Spuren vor Ort gesichert. Zudem wurden Spezialisten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) beigezogen. Die Staatsanwaltschaft von Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet, die von der Bundesanwaltschaft fortgeführt wird.
Baugesuch für zweites Beringer Datenzentrum darf nicht sistiert werden
Ein Baugesuch für ein Datenzentrum, das sämtliche aktuell gültigen gesetzlichen Vorgaben erfüllt, kann nicht sistiert werden. Das schreibt der Schaffhauser Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von SP-Kantonsrätin Eva Neumann. Die SP-Politikerin kritisierte den hohen Ressourcenverbrauch des geplanten zweiten Datenzentrums in Beringen. Das Baugesuch kann momentan bei der Gemeinde eingesehen werden. Am 1. Juni hatte sich das Schaffhauser Kantonsparlament dafür ausgesprochen, dass die Regeln für die Bewilligung von Rechenzentren verschärft werden sollen. Es hatte damals einer entsprechenden Motion von Nina Schärrer, Maurus Pfalzgraf und Markus Leu zugestimmt. Bis die gesetzlichen Grundlagen angepasst werden, dauert es aber noch. Das Baugesuch müsse deshalb nach den aktuell gültigen Gesetzesgrundlagen beurteilt werden. Alles andere wäre mit den rechtsstaatlichen Grundprinzipien, die in der Schweiz und in Schaffhausen gelten, nicht vereinbar, so der Regierungsrat.
Der Waldfriedhof ist weiterhin gesperrt
In der Stadt Schaffhausen werden die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter vor einer Woche noch mehrere Wochen dauern. Das schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. In der Stadt mussten unter anderem Tiefgaragen ausgepumpt und beschädigte Dächer repariert werden. Insgesamt seien die Schäden an den Gebäuden, die der Stadt gehören, vergleichsweise gering. Sie konnten rasch behoben werden. Aufwendiger sind die Aufräumarbeiten in Waldgebieten. Zahlreiche alte und markante Bäume sind umgestürzt oder schwer beschädigt worden. Aus Sicherheitsgründen bleiben deshalb der Waldfriedhof und weitere Wälder bis auf Weiteres gesperrt.
Dorfstrasse in Rüdlingen wird phasenweise komplett gesperrt
In Rüdlingen kommt es voraussichtlich noch bis zum 25. September zu Verkehrseinschränkungen. Das ist dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen. Konkret betroffen ist die Dorfstrasse. Dort muss eine Wasserleitung ersetzt werden. Zudem wird der Deckbelag erneuert. Bis zum 20. September darf die Dorfstrasse nur von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie von Bussen benutzt werden. Anschliessend wird sie dann fünf Tage lang komplett gesperrt. Die Bushaltestellen „Gemeindehaus“ und „Brückenwaage“ werden dann nicht bedient. Dafür gibt es eine Ersatzhaltestelle an der Rafzerstrasse.