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Regionalnachrichten vom 31. Juli 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

31.07.2026

Hitzerekord 37,9 Grad: Wetterkonstelation sorgt für neues Temperaturallzeithoch

Der gestrige Hitzerekord in der Region Schaffhausen ist das Ergebnis verschiedener Faktoren. Erstmals wurden in Schaffhausen 37,9 Grad gemessen. Der ehemalige Rekord von 37,6 Grad stammt aus dem Jahr 2003. Verantwortlich für die hohen Temperaturen ist eine besondere Wetterkonstellation, sagt Wetterexperte Mario Rindlisbacher gegenüber Radio Munot. Je nach Wettermodell könnte es in diesem Jahr noch höhere Temperaturen in Schaffhausen geben. Laut Rindlisbacher ist dies allerdings unwahrscheinlich. Auch wenn der bisherige Rekordwert im August gemessen wurde, ist die Durchschnittstemperatur im August jeweils tiefer als im Juli.

Auch Thurgau zieht bei Feuerverbot nach

Auch der Kanton Thurgau hat nun ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot verhängt. Zudem wird die Waldbrandgefahr auf Stufe fünf erhöht. Das teilt der Kanton Thurgau mit. Grund für das Feuer- und Feuerwerksverbot ist die anhaltende Trockenheit. Das Verbot gilt ausdrücklich auch für private Feuerstellen und Holzkohlegrills. Wie die Thurgauer Staatskanzlei auf Anfrage von Radio Munot bestätigt, sind die bereits bewilligten Grossfeuerwerke, die im Rahmen des Seenachtfests stattfinden, vom Verbot ausgenommen. Das liegt in erster Linie daran, dass die Feuerwerke über dem Bodensee gezündet werden. Das Seenachtfest bei Kreuzlingen ist vom 7. – 9. August.

Bundesrat Rösti besucht Infoveranstaltung zu Nördlich Lägern

Bundesrat Albert Rösti besucht eine Informationsveranstaltung zum geplanten Atommüllendlager «Nördlich Lägern». Wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilt, wurde Rösti von den Gemeinden Stadel, Glattfelden und Weiach eingeladen. An einer Veranstaltung in der Aargauer Gemeinde Fisibach unweit von Glattfelden informieren die zuständigen Behörden über die Pläne. So sollen in der Gemeinde Stadel ein Tiefenlager und in der Gemeinde Würenlingen eine Brennelementverpackungsanlage gebaut werden. Von Gegnern des Atommüllendlagers wurde bereits angekündigt, auf politischer Ebene gegen die Pläne des Bundes vorzugehen.