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Regionalnachrichten vom 30. März 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Nicolás Valero

30.03.2026

Kantonsrat will Personalbestand der Polizei analysieren lassen

Der Schaffhauser Regierungsrat muss die Personalsituation bei der Polizei analysieren lassen. Eine Mehrheit des Kantonsparlaments hat heute einer entsprechenden Volksmotion zugestimmt. Unter anderem sprach sich die SP-Fraktion für die Annahme der Motion aus. Es gebe Hinweise darauf, dass mehr Personal nötig ist. Das sagt die Präsidentin der SP-Fraktion, Isabelle Lüthi, im Interview mit Radio Munot. Dagegen lehnte der Präsident der SVP-Fraktion, Martin Schlatter, die Volksmotion ab. Er spricht sich nicht gegen eine Aufstockung des Personalbestandes aus, die mit dem Budget 2027 erfolgen soll. Er lehnt aber eine externe Analyse ab. Diese sei unnötig und es dauere zu lange, bis die Resultate vorliegen, so Schlatter. Am Ende der Debatte fiel der Entscheid des Parlaments deutlich aus. Mit 40 zu sechs Stimmen und acht Enthaltungen wurde die Volksmotion angenommen. Die Gegenstimmen und die meisten Enthaltungen kamen aus den Reihen der SVP.

Mehrere Kommissionssitze neu besetzt

Der Schaffhauser Kantonsrat hat drei Sitze in insgesamt drei verschiedenen Kommissionen neu besetzt. Betroffen sind die Geschäftsprüfungskommission (GPK), die Baukommission sowie die Kommission für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Neues Mitglied in der GPK wird Daniel Meyer. Neu in die Baukommission aufgenommen wurde Monika Litscher. Zuletzt wurde Roland Müller neu in die Kommission für grenzüberschreitende Zusammenarbeit gewählt. Die Wahlen sind unter anderem durch den Rücktritt des früheren GPK-Mitglieds Hannes Knapp ausgelöst worden.

Tiefstand bei Todesopfern - Anstieg bei Schwerverletzten auf Thurgauer Strassen

Bei Verkehrsunfällen im Kanton Thurgau sind im letzten Jahr zwei Personen ums Leben gekommen. Das ist der tiefste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen, wie die Thurgauer Verkehrsunfallstatistik 2025 zeigt. Dafür ist die Anzahl der Schwerverletzten bei Unfällen um 18 Personen auf insgesamt 121 angestiegen. Im letzten Jahr kam es auf den Thurgauer Strassen zu total 1’076 Verkehrsunfällen. Das sind 3.1 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund ein Fünftel aller Verkehrsunfälle sind auf Unachtsamkeit und Ablenkung zurückzuführen. Vermehrt waren bei Unfällen auf Thurgauer Strassen Velos und E-Trottinette beteiligt.

Andelfingen schliesst 2025 mit einem Plus ab

Die Jahresrechnung der Gemeinde Andelfingen schliesst mit einem Plus von 471’000 Franken. Das sind über 700’000 Franken mehr als budgetiert, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt. Für das Plus sorgten erneut die Steuereinnahmen aus ordentlichen Steuern sowie aus Grundstückgewinnsteuern. Trotz positivem Ergebnis verzeichnete die Gemeinde auch Mehrkosten im Gesundheitsbereich. In der finanzpolitischen Reserve verbleiben weiterhin 800’000 Franken. Über die Annahme der Jahresrechnung wird im Mai an der Gemeindeversammlung entschieden.