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Regionalnachrichten vom 3. September 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Jimmy Sauter

03.09.2026

Altstadt Süd: Neue Begegnungszone bleibt umstritten

Im Süden der Schaffhauser Altstadt soll die bestehende Begegnungszone am Ende der Neustadt bis zur Frauengasse verlängert werden. Zudem sollen auch die Klosterstrasse und die Baumgartenstrasse neu zur Begegnungszone werden. Dieser Meinung ist eine knappe Mehrheit einer Spezialkommission des Grossen Stadtrats. Sie hat sich in den letzten Monaten mit den Begegnungszonen befasst. Laut dem Kommissionsbericht haben fünf Mitglieder für die Begegnungszonen gestimmt, vier waren dagegen. Der Stadtrat hatte ursprünglich geplant, die gesamte Rheinstrasse von der Neustadt bis zum Kammgarnareal in eine Begegnungszone umzuwandeln. Das will die Kommission allerdings nicht. Die Zufahrt zum Herrenacker-Parkhaus soll nicht Teil der Begegnungszone werden. Nun wird das Stadtparlament entscheiden. Wenn es der Kommissionsvorlage zustimmt, wird auf der Klosterstrasse, der Baumgartenstrasse und einem Teil der Rheinstrasse Tempo 20 eingeführt. Zudem hätten Fussgängerinnen und Fussgänger dann grundsätzlich Vortritt.

Feuerwehrverband befürwortet Verkehrsfluss-Initiative

Der Feuerwehrverband des Kantons Schaffhausen unterstützt die Verkehrsfluss-Initiative. Das teilt der Verband mit. Die Initiative will die Regeln verschärfen, wann Tempo-30-Zonen auf den Schaffhauser Kantonsstrassen erlaubt sind. Zudem fordert sie, dass keine baulichen Massnahmen den Verkehrsfluss verlangsamen. Der Feuerwehrverband weist darauf hin, dass die Miliz-Einsatzkräfte im Ernstfall zuerst zum Feuerwehrdepot gelangen müssen, bevor sie ausrücken können. Dabei müssen sie sich an das Tempolimit halten. Wenn sie mehr Zeit brauchen, bis sie einsatzfähig sind, verringert das den Erfolg des Einsatzes, so der Verband. Die Volksabstimmung über die Verkehrsfluss-Initiative ist am 27. September.

Dörflingen: Kosten für Sozialhilfe und Asylwesen steigen

Die Gemeinde Dörflingen erwartet für das nächste Jahr einen deutlichen Anstieg bei den Kosten für die Sozialhilfe und das Asylwesen. Das schreibt Gemeindepräsident Pentti Aellig in der aktuellen Ausgabe des „Dörflinger Info“. Konkret erwartet der Gemeinderat im Jahr 2027 Ausgaben von knapp 235’000 Franken. Im Vergleich zum laufenden Jahr ist das ein Anstieg um über 20 Prozent. Laut Aellig entspricht das zwei Steuerprozenten. Für den Anstieg der Kosten macht Aellig den Kanton verantwortlich.

Weggewehte Dachschicht beim Hübscher Holzbau nach Sturm

Die Firma Hübscher Holzbau hat den bislang grössten dokumentierten Schaden durch das Unwetter der vergangenen Woche erlitten. Aufgrund der orkanartigen Sturmböen wurde die oberste Dachschicht praktisch aller Dächer weggeweht. Dadurch ist eine siebenstellige Schadenssumme entstanden, wie die Geschäftsführerin von Hübscher Holzbau, Vivien Sohn, gegenüber Radio Munot sagt. Aufgrund der hohen Schadenssumme befindet sie sich noch im Austausch mit der Versicherung. Nach aktuellem Stand übernimmt die Versicherung einen Teil der Kosten. Wie die Aufteilung ausfällt, ist noch unklar. Hübscher Holzbau hofft, dass die Reparaturarbeiten bis Ende November abgeschlossen werden können.

Thurgauer Sportverbände erhalten mehr Geld

Der Kanton Thurgau unterstützt in diesem Jahr zahlreiche Sportverbände mit mehr Geld als noch im letzten Jahr. Wie der Regierungsrat heute bekannt gab, verteilt er insgesamt 500’000 Franken an 45 Verbände. Der grösste Betrag geht an den Thurgauer Turnverband. Er erhält rund 80’000 Franken. Das Geld wird dem Sportfonds entnommen. Die 500’000 Franken erhalten die Verbände zusätzlich zu den Beträgen, die der Regierungsrat bereits im Februar bewilligt hatte. Damals verteilte er insgesamt eine Million Franken. Schliesslich gibt es neu auch noch 300’000 Franken für Thurgauer Top-Teams. Laut dem Regierungsrat soll damit die nationale Ausstrahlung des Thurgauer Spitzensports erhöht werden.