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Regionalnachrichten vom 28. April 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jimmy Sauter

28.04.2026

Verkehrsflussinitiative: Bundesgericht lehnte Beschwerde ab

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde gegen die so genannte Verkehrsflussinitiative der Schaffhauser EDU abgewiesen. Damit ist die Volksinitiative gültig und kommt vors Volk. Das gab der Schaffhauser Regierungsrat heute Morgen bekannt. Die Volksinitiative richtet sich gegen Tempo-30-Zonen. Sie verlangt, dass auf Kantonsstrassen innerorts grundsätzlich Tempo 50 gelten soll. Ursprünglich war geplant, dass im Herbst des letzten Jahres über die Initiative sowie über einen Gegenvorschlag von Kantons- und Regierungsrat abgestimmt wird. Nachdem die Schaffhauser Politiker Matthias Frick (SP) und Maurus Pfalzgraf (Grüne) eine Beschwerde gegen die Initiative eingereicht hatten, sagte der Regierungsrat die Volksabstimmung ab. Nun wird die Abstimmung am 27. September nachgeholt.

Holpriger Start für die SIG - Umsatzrückgang im ersten Quartal

Das Neuhauser Verpackungsunternehmen SIG hat im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von rund 714 Millionen Euro erzielt. Das sind 4,2 Prozent weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr, wie das Unternehmen heute mitteilt. Der Nettogewinn der SIG ist im ersten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorjahr hingegen gestiegen, und zwar um rund drei Millionen Euro auf neu 48 Millionen Euro. Diese Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr liege unter anderem an einer Steigerung der Effizienz sowie an geringeren Abschreibungen und Amortisationen.

Frauenhaus im Kanton Thurgau gefordert

Über 14’000 Personen fordern ein Frauenhaus im Kanton Thurgau. Das schreibt das Feministische Streikkollektiv des Kantons Thurgau in einer Medienmitteilung. Die Organisation hat eine Petition für ein Frauenhaus lanciert. Etwas mehr als 4600 Unterschriften stammen von Personen aus dem Thurgau. Morgen anlässlich der nächsten Sitzung des Thurgauer Kantonsparlaments soll mit einer Mahnwache auf das Anliegen aufmerksam gemacht werden. Der Kanton Thurgau zählt rund 300’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Er sei damit der einzige Kanton dieser Grösse, der kein eigenes Frauenhaus hat, so das Kollektiv.

Baubehörden im Weinland noch nicht alle digital unterwegs

Ab April 2027 müssen Baubewilligungsverfahren in allen Zürcher Gemeinden digital abgewickelt werden können. Im Zürcher Weinland ist das bisher lediglich in acht Gemeinden möglich. Das berichtet die Andelfinger Zeitung. Mehr als die Hälfte der knapp 20 Weinländer Gemeinden müssen bis nächsten Frühling noch nachziehen. Damit ist das Zürcher Weinland ungefähr repräsentativ für den Kanton Zürich: Von 160 Gemeinden gibt es in rund 90 Gemeinden noch nicht die Möglichkeit, Baubewilligungsverfahren rein digital abzuwickeln.