Regionalnachrichten bei Radio Munot, © Radio Munot
00:00
03:25
 Radio Munot

Regionalnachrichten vom 27. März 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Nicolás Valero

27.03.2026

Busnetz 2030: Viele Wünsche an die VBSH

Die Pläne der Schaffhauser Verkehrsbetriebe (VBSH), das Busnetz ab 2030 auszubauen, kommen bei den Parteien mehrheitlich gut an. Das zeigt eine Umfrage von Radio Munot bei SP, GLP, FDP und SVP. Bei einzelnen Buslinien oder Haltestellen sehen die Parteien aber noch Verbesserungsbedarf. So sagt zum Beispiel SP-Grossstadträtin Mirjam Senn gegenüber Radio Munot, es sei sinnvoll, endlich beim Hallenbad KSS eine Bushaltestelle einzurichten. Momentan müssen die Besucherinnen und Besucher der KSS die Haltestellen „Schützenhaus“ oder „Belairpark“ benutzen. Die VBSH gaben gegenüber Radio Munot an, die Vorschläge aus den Parteien und der Bevölkerung nun auszuwerten. Insgesamt seien rund 100 Rückmeldungen zum Busnetz 2030 eingegangen. Der Vorschlag der VBSH ist auf der Internetseite vbsh.ch zu finden.

Ausbau des Busangebots: SVP-Präsident hält Kosten für angemessen

Die Kosten für den Ausbau des Busnetzes in der Stadt Schaffhausen sind gerechtfertigt. Das sagt der Präsident der Stadtschaffhauser SVP, Hermann Schlatter, im Interview mit Radio Munot. Die Ausbau-Pläne der Schaffhauser Verkehrsbetriebe VBSH ab 2030 kosten die Stadt jährlich 1,9 Millionen Franken. Auch auf die Gemeinde Neuhausen kommen Mehrkosten zu. Sie müsste pro Jahr 400’000 Franken mehr bezahlen. Ob der ÖV ab dem Jahr 2030 in Neuhausen und in der Stadt Schaffhausen ausgebaut wird, müssen die Parlamente der beiden Gemeinden noch entscheiden. Anschliessend könnte es Anfang 2027 zu Volksabstimmungen kommen. Die Pläne der VBSH beinhalten unter anderem einen Anschluss des Pantli-Quartiers ans städtische Busnetz. Zudem soll es in Neuhausen einen Kleinbus geben, der bis ins Langriet fährt.

Urs Martin soll wieder Thurgauer Regierungspräsident werden

Der Thurgauer Finanzdirektor Urs Martin soll erneut Präsident des Regierungsrates werden. Der SVP-Politiker soll das Amt am 1. Juni antreten. Das teilt der Thurgauer Regierungsrat mit. Martin leitete die Sitzungen der Thurgauer Kantonsregierung bereits im Amtsjahr 2023/2024. Wenn er vom Kantonsparlament gewählt wird, wäre er somit zum zweiten Mal Regierungspräsident. Seine Vizepräsidentin soll Parteikollegin Denise Neuweiler werden. Auch sie muss noch gewählt werden. Der aktuelle Präsident des Thurgauer Regierungsrats, Dominik Diezi von der Mitte-Partei, gibt das Amt per Ende Mai ab.

VC Kanti mit Aussenseiterrolle im Playoff-Final gegen NUC

Die Rollenverteilung im Frauen-Playoff-Final im Volleyball ist klar verteilt. NUC Neuenburg hat die letzten sechs Meistertitel gewonnen. In den letzten vier Jahren sogar immer das Double aus Meistertitel und Cup. Deshalb sei NUC klarer Favorit, meint Sandro Poles, Vereinspräsident des VC Kanti gegenüber Radio Munot. Die Schaffhauser Volleyballerinnen wollen sich aber nicht kampflos ergeben. Der Playoff-Final startet am Ostermontag mit Spiel 1 in Neuenburg. Das zweite Spiel findet am 10. April in der BBC Arena statt.