
Regionalnachrichten vom 26. November 2025, 16.30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
26.11.2025
Bericht zu Altersheim auf Neuhauser SIG-Areal entfacht Burgunpark-Diskussion neu
Die Neuhauser Parteien sind beim Bericht der zuständigen Verwaltungskommission zu einem neuen Altersheim auf dem SIG-Areal in geteilter Meinung. Die Betriebskosten für ein Heim auf dem SIG-Areal wären laut Kommission rund 20 Prozent teurer, als am ursprünglich geplanten Standort auf der Burgunwiese. Deshalb würde die Kommission den alten Standort weiterhin bevorzugen. Das unterstützt auch die Neuhauser FDP-Einwohnerrätin Nina Schärrer, wie sie gegenüber Radio Munot sagt. Diese Mehrkosten sollen unter anderem über die Taxen an die Heimbewohner weitergegeben werden. Das kritisiert der Neuhauser SP-Einwohnerrat Thomas Leuzinger gegenüber Radio Munot. Aktuell kommt die Neuhauser Burgunwiese nicht als Standort für ein neues Altersheim infrage. Dazu müsste die Neuhauser Stimmbevölkerung den Volksentscheid von 2022 für einen Burgunpark wieder rückgängig machen.
Gericht entscheidet: Keine Videoüberwachung auf öffentlichem Raum
Das Zürcher Verwaltungsgericht schiebt den Plänen des Regierungsrats zur Videoüberwachung kantonseigener Liegenschaften zumindest teilweise einen Riegel vor. Wie die Nachrichtenagentur sda berichtet, hat das Gericht kürzlich einen entsprechenden Entscheid publiziert. Konkret ist das Verwaltungsgericht der Auffassung, dass für die Videoüberwachung auf öffentlichem Raum die gesetzliche Grundlage fehle. Zudem dürfen Videokameras keine Bilder liefern, die eine Person identifizierbar machen. Das stelle eine zu grosse Beschränkung der Privatsphäre dar. Im Sommer 2024 hat der Regierungsrat die Videoüberwachung von 1400 kantonalen Immobilien erlassen. Dagegen hatte eine Angestellte des Kantons geklagt.
Hallauer Gemeinderat kalkuliert mit Aufwandsüberschusss
Der Gemeinderat von Hallau rechnet für das kommende Jahr mit einem Minus von rund 440’000 Franken. Das sind rund 100’000 Franken mehr, als für dieses Jahr budgetiert WAREN. Wie der Gemeinderat mitteilt, soll der Steuerfuss im kommenden Jahr trotzdem bei 112 Prozent belassen werden. Im Rahmen des Budgetprozesses wird der Gemeinderat zudem einen Baukredit von rund 200’000 Franken für die Sanierung des Gemeindehauses beantragen. Die Stimmbevölkerung von Hallau wird an der kommenden Gemeindeversammlung am 10. Dezember über das Budget 2026 entscheiden.