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Regionalnachrichten vom 26. Juni 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jonas Mielsch

26.06.2026

ZVV zählt 2025 so viele Fahrgäste wie noch nie

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat im Jahr 2025 mit 687 Millionen Fahrgästen einen neuen Rekord erreicht. Das sind 17 Millionen oder 2,6 Prozent mehr Reisende als im Vorjahr. Gleichzeitig fiel das Defizit tiefer aus als budgetiert. Der Kostendeckungsgrad stieg auf 65,2 Prozent. Trotz der positiven Entwicklung belasten steigende Betriebskosten sowie Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und die Dekarbonisierung die Finanzen des ZVV weiterhin. Weiter zugenommen hat die Nutzung digitaler Tickets. Rund 78 Prozent aller Fahrausweise wurden 2025 digital gekauft.

GFK beisst sich an Thurgauer Staatsrechnung die Zähne aus

Die Thurgauer Staatsrechnung 2025 sorgt weiter für rote Köpfe. Nachdem die Finanzkontrolle des Kantons die Rechnung als teilweise gesetzeswidrig eingestuft hat, hat sich nun die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission GFK des Kantonsparlaments mit ihr auseinandergesetzt. Wie aus dem Bericht der Kommission hervorgeht, waren mehrere zusätzliche Sitzungen nötig, um zwischen Verwaltung und Finanzkontrolle zu vermitteln. Die Finanzkontrolle kritisierte in erster Linie buchhalterische Einzelheiten. Das Ergebnis der Rechnung sei aber korrekt. Um die buchhalterischen Fehler im nächsten Jahr zu verhindern, soll im nächsten Jahr ein Zürcher Wirtschaftsprüfungsunternehmen beigezogen werden. Darauf haben sich Finanzverwaltung und Finanzkontrolle geeinigt. Ein entsprechender Antrag wird von der GFK an der kommenden Rechnungsdebatte am 1. Juli gestellt. In der GFK haben drei von 19 Mitgliedern der Kommission gegen eine Annahme der Rechnung gestimmt, vier haben sich enthalten.

Rhigüetli-Initiative wird im Steiner Parlament behandelt

Das Parlament von Stein am Rhein wird heute Abend unter anderem über die Finanzlage der Stadt diskutieren. Das zeigt die Traktandenliste des Rates. Das vergangene Jahr hat Stein am Rhein mit einem Gewinn von 3,7 Millionen Franken abgeschlossen. Der Stadtrat beantragt nun, den gesamten Überschuss in einen Reservetopf zugunsten des Schulhauses Schanz zu stecken. Darüber muss der Einwohnerrat heute noch entscheiden. Zudem wird das Parlament über das Rhigüetli-Areal diskutieren. Im vergangenen Dezember ist eine Initiative für den Erhalt des Naherholungsgebiets am Untersee eingereicht worden. Die Initiative verlangt konkret, dass drei Grundstücke im Besitz der Stadt Stein am Rhein bleiben. Neben dem Rhigüetli-Areal soll die Stadt auch auf den Verkauf der umliegenden Grundstücke „Hagewis“ und „Im Orich“ verzichten. Der Stadtrat lehnt die Initiative ab. Er verweist darauf, dass es ohnehin zu einer Volksabstimmung kommen müsste, wenn die Stadt die drei Grundstücke verkaufen will. Zudem plant er, den Rhigüetli-Hof mit dem Baumgarten-Hof zu tauschen. Die heutige Sitzung des Steiner Einwohnerrats beginnt um 18.45 Uhr.

Steckborn sagt Ja zu Planungskredit für Sportanlage Emmig 2.0

Die Stimmberechtigten von Steckborn haben an der Gemeindeversammlung einen Planungskredit von 60'000 Franken für die Weiterentwicklung der Sportanlage Emmig 2.0 genehmigt. Für die Sportanlage soll nun das Bewilligungsverfahren weitergeführt werden, wie der Bote vom Untersee heute schreibt. Geplant sind ein Hauptspielfeld sowie ein Juniorenfeld.Der Kredit für die Sportanlage wurde mit einer Gegenstimme gutgeheissen. Zudem sprach sich die Versammlung dafür aus, das Hauptspielfeld auf das FIFA-Standardmass von 100 mal 68 Metern auszulegen. Über den Baukredit soll voraussichtlich 2027 abgestimmt werden.