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Regionalnachrichten vom 23. April 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Nicolás Valero

23.04.2026

FDP übt Kritik an Tempo-30-Forderung auf der Bach- und Steigstrasse

Die städtische Schaffhauser FDP kritisiert die Forderung des Bündnisses Pro Tempo 30 nach einer raschen Einführung von Tempo 30 auf der Bach- und Steigstrasse. Das schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Sie wirft den links-grünen Parteien mangelndes Demokratieverständnis vor, weil sie einen Entscheid des Stadtrats noch vor Abschluss der politischen Verfahren verlangen würden. Die FDP verweist dabei auf ihre hängige Volksinitiative «Nein zu Tempo 30 auf Hauptstrassen», über die aus ihrer Sicht die Stimmberechtigten entscheiden sollen. Ein Urnenentscheid würde für Klarheit sorgen und dem Thema eine breite demokratische Legitimation geben. Gestern wandte sich das Bündnis Pro Tempo 30 Schaffhausen in einem offenen Brief an den Stadt- und Regierungsrat. Es fordert, dass auf den Kantonsstrassen Bach- und Steigstrasse eine Tempo-30-Begrenzung eingeführt wird.

Positive 100-Tage-Bilanz nach Führungswechsel beim Interkantonalen Labor

In seinen ersten 100 Tagen im Amt hat sich Christoph Moschet vor allem mit personellen Entscheidungen beschäftigt. Das sagt der neue Vorsitzende der Geschäftsleitung des Interkantonalen Labors im Interview mit Radio Munot. So mussten beispielsweise Stellen neu besetzt werden. Themen, die das Interkantonale Labor beschäftigen, seien unter anderem die Wasserqualität, so Moschet weiter. Das Deponievolumen müsse für die nächsten zehn Jahre gesichert werden. Anfang des Jahres hat Moschet die Leitung des Interkantonalen Labors von Kurt Seiler übernommen. Davor war er neun Jahre Leiter der Analytik-Abteilung. Das Interkantonale Labor ist unter anderem für die Wasseranalysen und Lebensmittelkontrollen in den Kantonen Schaffhausen und Appenzell zuständig.

Definitive Einführung von „Forensic Nurses“

Der Kanton Zürich führt den Dienst der sogenannten Forensic Nurses definitiv ein. Das teilt der Regierungsrat mit. Die speziell ausgebildeten Pflegefachpersonen unterstützen Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt unter anderem bei der Spurensicherung und Beratung. Die Nachfrage nach dem Angebot ist seit dem Start des Pilotprojekts im Jahr 2024 deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 gab es etwas mehr als 500 Einsätze. Ab dem Jahr 2027 soll der Dienst deshalb dauerhaft betrieben werden. Zudem plant der Regierungsrat bis Anfang 2028 eine zusätzliche Anlaufstelle für Betroffene, die keine Spitalbehandlung benötigen. Für den Betrieb des Angebots bewilligt der Kanton für die Jahre 2027 bis 2030 insgesamt rund 8,6 Millionen Franken.

Randale in der Nacht und Glasscheiben zerstört

In der deutschen Gemeinde Gottmadingen haben Unbekannte in der Nacht auf heute an der ehemaligen Eichendorff-Realschule randaliert. Das teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit. Eine Anwohnerin hörte kurz vor ein Uhr lautes Klirren und verständigte daraufhin die Polizei. Die Einsatzkräfte stellten mehrere eingeschlagene Scheiben sowie leere Bierflaschen im hinteren Teil des Schulgebäudes fest. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.