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Regionalnachrichten vom 21. Oktober 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

21.10.2026


Neunkirch: Weitere Massnahmen vom Untersuchungsbericht abhängig

Der Abgesandte des Kantons Schaffhausen, der nun nach Neunkirch geschickt wird, muss unter anderem die Zusammenarbeit des Gemeinderats analysieren. Zudem wird er an den Sitzungen des Gemeinderats sowie an den Gemeindeversammlungen teilnehmen. Anschliessend wird er einen Untersuchungsbericht erstellen. Aufgrund dieses Berichts wird der Regierungsrat dann entscheiden, ob er weitere aufsichtsrechtliche Massnahmen einleitet. Der Regierungsrat hat gestern mitgeteilt, dass sich der Gemeinderat von Neunkirch bei seinen Entscheiden nicht immer an das geltende Recht gehalten hat. Das bestätigt der zuständige Regierungsrat Dino Tamagni gegenüber Radio Munot. Der Gemeinderat von Neunkirch hat heute reagiert. Er will konstruktiv mit dem Abgesandten des Kantons zusammenarbeiten.

Andelfingen: Volksabstimmung über „Post“-Baurechtsvertrag

In Andelfingen gibt es am 29. November eine Volksabstimmung über den Baurechtsvertrag zur Liegenschaft „Post“. Das teilt die Gemeinde mit. Im März hatte sich die Stimmbevölkerung gegen einen Verkauf der „Post“ im Ortsteil Adlikon ausgesprochen. Damit wurde der Gemeinderat beauftragt, eine Abgabe der Liegenschaft im Baurecht zu prüfen. Das hat der Gemeinderat inzwischen getan. Nun kommt der Baurechtsvertrag vors Volk. Unter anderem ist darin geregelt, wie der Baurechtszins berechnet wird, den die Gemeinde bei einer Abgabe des Grundstücks erhält. Er orientiert sich am Landwert und am hypothekarischen Referenzzinssatz. Zudem verlangt die Gemeinde, dass das ehemalige Restaurant „Post“ weiterhin für kulturelle und öffentliche Anlässe zur Verfügung steht.

Zugstrecke Basel-Schaffhausen: 1600 Strommasten nötig

Auf der Zugstrecke zwischen Schaffhausen und Basel, die über deutsches Gebiet führt, gibt es weitere Einschränkungen. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, ist nun auch der Abschnitt zwischen dem Badischen Bahnhof in Basel und Rheinfelden gesperrt. Passagiere müssen Ersatzbusse benutzen. Grund dafür sind Bauarbeiten, damit künftig elektronische Züge auf der Bahnstrecke verkehren können. Zudem werden Bahnhöfe ausgebaut. Ab Dezember 2027 soll die Zugstrecke vollständig elektrifiziert sein. Alle zwei Stunden wird dann der elekrische Hochrhein-Bodensee-Express von Basel via Schaffhausen bis nach St. Gallen fahren. Dafür müssen zwischen Erzingen und Basel Stromleitungen von einer Länge von 130 Kilometern verlegt werden. Zudem werden 1600 Strommasten aufgestellt. Dank den elektrischen Züge soll der Bahnverkehr künftig weniger Lärm verursachen.