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Regionalnachrichten vom 20. März 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

20.03.2026

Thurgauer Staatsrechnung 2025: Zahlen nicht ganz so rot, wie befürchtet

Der Kanton Thurgau schliesst das vergangene Jahr mit einem Minus von 6,6 Millionen Franken ab. Das ist deutlich besser als das budgetierte Defizit von rund 70 Millionen Franken. Heute hat der Kanton Thurgau seine Staatsrechnung 2025 präsentiert. Höhere Steuereinnahmen und Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank waren für das Ergebnis ausschlaggebend, so Finanzdirektor Urs Martin gegenüber Radio Munot. Allerdings gibt es laut Regierungsrat Grund zur Sorge, was die Investitionen des Kantons angeht. Nur 7 Prozent der Investitionen konnte der Kanton aus eigenen Mitteln finanzieren. Auch die Ausgaben des Kantons seien um 4,5 Prozent auf rund 60 Millionen Franken gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen. Vor allem Beiträge an Gemeinden, Spitalversorgungen und die Ergänzungsleistung haben dazu beigetragen.

Kanton Zürich veröffentlicht gemeindespezifische Statistiken

Der Kanton Zürich hat ein neues Statistikportal lanciert, über das detaillierte Zahlen zu den Gemeinden des Kantons einsehbar sind. Das schreibt er in einer Medienmitteilung. Das Portal heisst «Zürcher Gemeinden in Zahlen» und soll helfen, spezifische Kennzahlen aus den Gemeinden einzusehen. Grafiken und Karten sollen zudem helfen, die Daten richtig einzuordnen. Auf das Statistikportal kann über eine Webseite zugegriffen werden. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, soll das Portal der Bevölkerung den Zugang zu entsprechenden Zahlen erleichtern.

Schockanrufer suchen weiterhin Schaffhausen heim

Die Schaffhauser Polizei warnt einmal mehr vor sogenannten Schockanrufen. Wie sie in einer Medienmitteilung schreibt, seien in letzter Zeit wieder häufiger entsprechende Telefonanrufe gemeldet worden. Bei sogenannten Schockanrufen werden betroffene Personen telefonisch dazu gedrängt, Geld oder Vermögenswerte an den Anrufenden zu zahlen. Dabei erzählt der unbekannte Anrufer häufig, dass ein Familienmitglied einen Unfall verursacht habe und beispielsweise eine Kaution bezahlt werden müsse. Eine betroffene Frau, so heisst es weiter, habe nach einem Anruf 60’000 Franken von der Bank abgehoben. Allerdings habe sie noch rechtzeitig ihre Enkelin informiert, welche sie davon abgehalten hat, das Geld zu übergeben. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt, am Telefon keine persönlichen, finanziellen oder anderen sensiblen Informationen weiterzugeben.