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Regionalnachrichten vom 17. März 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jimmy Sauter

17.03.2026

SHKB schreibt Gewinn von 52 Millionen Franken

Die Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) hat im letzten Jahr einen Gewinn von knapp 52 Millionen Franken erzielt. Das gab die Bank heute Morgen bekannt. Vom Gewinn profitiert auch der Kanton Schaffhausen, dem die Bank gehört. Rund 41 Millionen Franken sollen in die Kantonskasse fliessen. Im Vergleich mit dem Jahr 2024 ist der Gewinn der Kantonalbank im vergangenen Jahr um fünf Millionen Franken tiefer ausgefallen. Einer der Gründe dafür seien tiefere Zinserträge aus dem Kreditgeschäft, so die Bank.

Problematische Museumsobjekte stammen aus Paestum

Die drei Objekte des Museums zu Allerheiligen, die höchstwahrscheinlich aus Raubgrabungen stammen, sind möglicherweise in Süditalien ausgegraben worden. Konkret aus der Ruinenstätte Paestum in der Region Kampanien. Das sagt die Direktorin des Schaffhauser Museums, Gesa Schneider, im Interview mit Radio Munot. Man habe Kontakt mit dem Museum in Paestum aufgenommen. Vor Ort in Süditalien gebe es aber keine Informationen über die drei Objekte. Bei den drei archäologischen Fundstücken handelt es sich um eine Bronzescheibe und zwei Bronzespiegel. Was nun mit den Objekten geschieht, ist noch unklar.

Strassenbeleuchtung in Stammheim bis 24 Uhr eingeschaltet

In der Gemeinde Stammheim soll die Strassenbeleuchtung unter der Woche neu bis Mitternacht eingeschaltet bleiben. Zudem soll überprüft werden, ob die Strassenbeleuchtung erneuert werden soll. Das berichtet die Andelfinger Zeitung. Damit lenkt der Stammheimer Gemeinderat teilweise ein. Im Februar hatte eine Bürgerin eine Petition mit rund 460 Unterschriften eingereicht. Sie forderte, dass die Strassenbeleuchtung neu bis 1 Uhr nachts eingeschaltet sein soll. Momentan werden die Strassen bis 23 Uhr beleuchtet.

Unseriöse Altgold-Käufer im Thurgau unterwegs

Die Thurgauer Kantonspolizei warnt vor Betrugsversuchen beim Ankauf von Altgold und anderen Edelmetallen. Wie die Polizei mitteilt, habe sie seit November mehrere Betriebe kontrolliert. Bei mehr als der Hälfte der Veranstaltungen, an denen Gold verkauft werden konnte, wurden Gesetzesverstösse festgestellt. Zum Beispiel sind laut der Polizeimeldung Waagen verwendet worden, die nicht den nötigen Anforderungen entsprechen. Einige Käufer waren zudem nicht im Besitz der erforderlichen Bewilligungen. Weiter sei eine Frau so stark unter Druck gesetzt worden, dass sie ihren Schmuck zu einem Bruchteil des eigentlichen Werts verkaufte. Die Polizei empfiehlt deshalb, beim Verkauf von Altgold, Silber und ähnlichen Metallen mehrere Offerten einzuholen.

Kanton Zürich macht Kasse mit Wunsch-Nummernschildern

Im Kanton Zürich können ab sofort auch die Nummernschilder für Töffs ausgewählt werden. Das teilt der Kanton mit. Bereits seit Anfang des Jahres können die Autokennzeichen gewünscht werden. Die Preise liegen je nach Zahlenkombination bei 250 bis 500 Franken pro Nummernschild. Seit Beginn des Jahres wurden über 1000 Wunsch-Kennzeichen verkauft. Dadurch hat der Kanton Zürich über 320’000 Franken eingenommen.