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Regionalnachrichten vom 15. Januar 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

15.01.2026

Leistungsvereinbarung mit heilpädagogischen Früherziehung erneuert

Der Schaffhauser Regierungsrat hat die Leistungsvereinbarung im Bereich der heilpädagogischen Früherziehung erneuert. Das schreibt er in einer Mitteilung. Die neue Vereinbarung zwischen dem Erziehungsdepartement und der Heilpädagogischen Früherziehung sowie der Logopädischen Frühberatung Schaffhausen gilt von Anfang 2026 bis Ende 2027. Inhaltlich entspricht sie der bisherigen Regelung. Die Dienste richten sich an Kinder im Vorschulalter mit einer Behinderung oder mit schweren Sprachstörungen. Bei Bedarf wird mit Ärztinnen, Ärzten und weiteren Fachstellen zusammen gearbeitet. Die Leistungsabgeltung wird moderat erhöht. Gründe dafür sind höhere Personalaufwände sowie gestiegene Mietkosten in den neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Schulhaus Kirchhofplatz in Schaffhausen.

Kommission will mehr Freiheiten für Zürcher Polizei

Die Kommission für Justiz und Sicherheit des Zürcher Kantonsparlaments stellt sich hinter die geplanten Änderungen am Polizeigesetz. Das teilt sie heute mit. Der Zürcher Regierungsrat will der Polizei mehr Rechte gewähren, wenn es um die Überwachung der Öffentlichkeit geht. So soll der Strassenverkehr neu videoüberwacht werden können. Auch im Internet soll die Polizei mehr Spielraum bekommen: So soll sie künftig in geschlossenen Foren ermitteln können, also Internetforen, zu denen eigentlich nur ein ausgewählter Personenkreis Zugang hat. Die Kommissionsmehrheit begrüsst die Änderungen und erhofft sich dadurch mehr Sicherheit. Die linke Kommissionsminderheit kritisiert, dass möglicherweise Grund- und Datenschutzrechte verletzt werden.

23-Jähriger brettert nach Ausweichmanöver über den Acker

Am Dienstagnachmittag ist es zu einem Alleinunfall auf der A4 bei Thayngen gekommen. Personen wurden dabei keine verletzt. Das teilt die Schaffhauser Polizei heute mit. Kurz vor 15 Uhr sei ein 23-jähriger Mann in Richtung Stadt Schaffhausen gefahren. Auf Höhe Kesslerloch bemerkte er eine Baustelle zu spät. Um eine Kollision zu verhindern, wich der Mann nach rechts aus. Deshalb sei das Auto von der Strasse abgekommen. Der 23-Jährige kollidierte dabei mit einer Schranke und fuhr dann noch rund 50 Meter über einen Acker, bis das Auto in der Nähe des Waldrandes zum Stillstand kam. Am Auto entstand Totalschaden, es musste von einer privaten Bergungsfirma abgeschleppt werden. Am Acker und an der Schranke entstand ebenfalls Sachschaden.