
Regionalnachrichten vom 12. Januar 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
12.01.2026
Tote Schwäne mit Vogelgrippe gefunden - Bund zieht Massnahmen an
Nachdem beim Kraftwerk in Schaffhausen bei zwei toten Schwänen die Vogelgrippe nachgewiesen wurden, zieht der Bund die Massnahmen an. Am Bodensee, Untersee und Rhein ist nun ein sogenanntes Kontrollgebiet ausgerufen worden. Es gilt entlang der Gewässer vom Ufer aus einen Kilometer landeinwärts. Schon heute gilt die gesamte Schweiz als sogenanntes Beobachtungsgebiet. Nun wurden die Regeln entsprechend verschärft, sagt Kantonstierarzt Peter Uehlinger gegenüber Radio Munot. Die Regeln gelten voraussichtlich bis Ende März. Für den Menschen bestehe aktuell keine Gefahr, Eier und Geflügelfleisch können weiterhin bedenkenlos konsumiert werden. Es wird jedoch davon abgeraten, tote Vögel anzufassen.
Bernina will Steckborner Produktion nach Thailand verlagern
Der Thurgauer Nähmaschinenhersteller Bernina baut in Steckborn unter Umständen 40 Arbeitsplätze ab. Wie die Nachrichtenagentur sda berichtet, plant das Unternehmen, die Produktion in ihr Werk in Thailand zu verlagern. Von den 334 Personen, die aktuell in Steckborn bei Bernina tätig sind, wären 40 direkt betroffen. Grund für die Auslagerung der Produktion nach Thailand sei wirtschaftlicher Druck. Vor allem der schwache Dollar mache Bernina zu schaffen – fast drei Viertel ihres Umsatzes macht Bernina in den USA. Weiter heisst es, der Prototypenbau und das Logistikzentrum für Zubehör und Ersatzteile sollen weiterhin in Steckborn bleiben. Bis im Februar läuft ein sogenanntes Konsultationsverfahren. Das Ergebnis des Verfahrens wird ausschlaggebend dafür sein, ob die Stellen in Steckborn abgebaut werden.
Zürcher Kantonsrat: Mehr Geld für Kinder in Kriesenregionen, aber nicht spezifisch Gaza
Das Zürcher Kantonsparlament hat sich dafür ausgesprochen, mehr Geld für Kinder in Krisengebieten bereitzustellen. Eine Soforthilfe über eine Million Franken für Kinder in Gaza ist hingegen von der bürgerlichen Ratsmehrheit bachab geschickt worden. Das berichtet das SRF heute. Ein Vorstoss von GLP, EVP und Mitte forderte, dass jährlich rund fünf Millionen Franken konkret für Kinder aus Krisengebieten zur Verfügung gestellt werden sollen. Der Vorstoss wurde vom Regierungsrat goutiert und auch vom Parlament abgesegnet. Ein ähnlicher Vorstoss von SP, AL, Grünen und EVP war im Rat allerdings chancenlos. Darin forderten die Parteien, dass eine Million Franken für die Behandlung von verletzten Kindern aus Gaza zur Verfügung gestellt wird.
Kistenpass und Randenüberfahrt bis auf weiteres gesperrt
Der Kistenpass zwischen Schaffhausen und Beringen, sowie die Randenüberfahrt Beggingen - Hemmental - Schaffhausen bleiben bis auf Weiteres gesperrt. Dies auf beiden Strecken in beide Richtungen. Das bestätigt die Schaffhauser Polizei auf Nachfrage von Radio Munot. Grund dafür sind die glatten Bedingungen und die teils steilen Streckenabschnitte. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist aktuell unklar. Die Polizei wird voraussichtlich noch im Laufe der Woche entsprechend informieren.