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Regionalnachrichten vom 11. August 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

11.08.2026

Schutzbedürftige Frauen aus Schaffhausen sollen auch künftig in Winterthur unterkommen

Der Schaffhauser Regierungsrat verlängert die Zusammenarbeit mit dem Frauenhaus Winterthur. Wie er in einer Medienmitteilung schreibt, hat er die Leistungsvereinbarung für den Rest des Jahres verlängert. Grund für die kurze Laufzeit sei, dass der Kanton Zürich seine Strategie bezüglich Frauenhäuser überarbeitet. Frauen, die in der Familie oder Partnerschaft körperliche, physische, sexuelle oder ökonomische Gewalt erleben, finden im Frauenhaus Winterthur Schutz. Da der Kanton Schaffhausen kein eigenes Frauenhaus besitzt, ist er auf die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen angewiesen. Jährlich kostet das den Kanton 40’000 Franken.

Keine Fahrzeuge von Autohilfe Schaffhausen beschädigt

Beim gestrigen Grossbrand bei der Fulachstrasse in Schaffhausen sind keine Fahrzeuge der Autohilfe zu schaden gekommen. Diese ist auf dem betroffenen Areal eingemietet. Das bestätigt Ueli Weber, Geschäftsführer der Autohilfe Hegglin Schaffhausen, gegenüber Radio Munot. Alle Einsatzfahrzeuge konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Durch den Brand wurde allerdings das Ersatzteillager beschädigt. Auch seien keine abgeschleppten Fahrzeuge betroffen, so Weber weiter. Weber wurde durch die erste Detonation verletzt und musste sich in Spitalpflege begeben. Die Ermittlungen zum Brand laufen noch.

Autofahrer bringt Rollstuhl zum kippen

Gestern hat in der deutschen Gemeinde Jestetten ein Autofahrer einen elektrischen Rollstuhl überholt. Dieser kippte daraufhin um. Das teilt das Polizeipräsidium Freiburg heute mit. Gegen 16.10 Uhr sei es am Grenzübergang zwischen Rheinau und Jestetten zum Überholmanöver gekommen. Da der Autofahrer wohl den Sicherheitsabstand nicht eingehalten habe, musste die 85-jährige Fahrerin des elektrischen Rollstuhls ausweichen, woraufhin sie umkippte. Sie verletzte sich beim Vorfall leicht.

Moser auf Mission Titelverteidigung

Heute Abend startet mit der Andelfinger Stabhochspringerin Angelica Moser eine der grössten Schweizer Medaillenhoffnungen in die Europameisterschaft. Seit gestern laufen die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham. Moser bestreitet heute in der Abendsession die Qualifikation im Stabhochsprung. Sie geht als Titelverteidigerin und amtierende Schweizermeisterin in den Wettkampf. Trotz einer Fussverletzung, wegen der sie in den vergangenen Wochen pausieren musste, gehört sie zu den Titelkandidatinnen. Zu ihren grössten Konkurrentinnen gehören die Britin Molly Caudery und die Slowenin Tina Šutej. Die Qualifikation startet kurz nach 20 Uhr.