
Regionalnachrichten vom 10. Juni 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
10.06.2026
Bundesgerichtsentscheid zu Mindestlöhnen freut Schaffhauser Gewerkschaften
Der Sekretär des Schaffhauser Gewerkschaftsbundes, Matthias Frick, freut sich über den Bundesgerichtsentscheid zu kommunalen Mindestlöhnen. Wie die Nachrichtenagentur sda berichtet, hat das höchste Schweizer Gericht entschieden, dass Städte eigene Mindestlöhne erlassen dürfen. Auch in Schaffhausen ist eine entsprechende Initiative hängig. Zwar sei die rechtliche Lage in den Kantonen Schaffhausen und Zürich unterschiedlich, trotzdem sei der Entscheid positiv für das Anliegen der Gewerkschaften, so Frick gegenüber Radio Munot. Die Mindestlohn-Initiative ist im Oktober 2024 in der Stadt Schaffhausen eingereicht worden. Sie verlangt einen Mindestlohn von 23 Franken und 50 Rappen pro Stunde. Ähnliche Initiativen wurden in den Städten Winterthur und Zürich grossemehrheitlich angenommen. Eine Beschwerde der Arbeitgeberverbände gegen die Volksentscheide wurde nun vom Bundesgericht in letzter Instanz abgewiesen.
Das Obergericht entscheidet: Kettensägen-Angreifer kommt nicht auf freien Fuss
Der Mann, der vor rund neun Jahren mit einer laufenden Kettensäge in eine Schaffhauser Filiale der Krankenkasse CSS stürmte, wird nicht freigelassen. Wie die Nachrichtenagentur sda berichtet, hat das Schaffhauser Obergericht heute ein entsprechendes Urteil publiziert. Der 51-Jährige griff am 24. Juli 2017 mehrere Mitarbeitende der Krankenkasse mit einer Kettensäge an. Zwei wurden dabei verletzt. Wie sda weiter schreibt, leidet der Mann unter einer paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie. Seit neun Jahren befindet sich der Mann nun in Gewahrsam. An der gestrigen Verhandlung über die Verlängerung dieser Massnahmen forderte der Verteidiger des 51-Jährigen seine Freilassung. Das Obergericht hat die Massnahmen aber bis Mai 2030 verlängert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann ans Bundesgericht weitergezogen werden.
Stimmbevölkerung von Benken bewilligt Sanierungskredit und segnet Rechnung ab
An der gestrigen Gemeindeversammlung ist die Stimmbevölkerung von Benken allen Anträgen des Gemeinderats gefolgt. Das ist der Internetseite der Gemeinde zu entnehmen. Die anwesenden Stimmbürger haben die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde angenommen. Im letzten Jahr verzeichnete Benken einen Überschuss von rund einer Million Franken. Das ist doppelt so viel, wie ursprünglich erwartet. Weiter hat die Stimmbevölkerung 600’000 Franken für die Sanierung der Höflistrasse bewilligt. Unter anderem sollen Wasserleitungen ersetzt werden. Diese sind über 60 Jahre alt.