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Niedrigwasser-Fahrplan der URh bis Saisonende

Keine Schiffe zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein

10.08.2026

Die Schifffahrt zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein bleibt wegen des tiefen Wasserstands bis zum Saisonende eingeschränkt. Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) hält deshalb am Niedrigwasser-Fahrplan fest, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Für eine Rückkehr zum durchgehenden Fahrbetrieb wären länger anhaltende und ausgedehnte Niederschläge im gesamten Einzugsgebiet nötig. Eine solche Wetterentwicklung ist derzeit nicht absehbar. Gleichzeitig baut die URh ihr Angebot aus. Die „Fiirobig-Fahrt“ ab Schaffhausen findet neu jeden Donnerstag bis zum 1. Oktober statt. Auf dem Untersee gilt weiterhin der reguläre Fahrplan.

Aktuelle Trockenheit und tiefer Wasserstand treibt Zukunftsplanung voran
Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) treibt die Zukunftsplanung ihrer Flotte voran. Dies unter anderem wegen der aktuell anhaltenden Trockenheit und dem tiefen Wasserstand. So wisse die URh, dass sie künftig Schiffe mit weniger Tiefgang bräuchten, aber auch Anpassungen beim Fahrplan und dem Programm, so der Geschäftsführer der URh, Remo Rey, gegenüber Radio Munot. Die URh verkehrt bis zum Saisonende aufgrund der aktuellen Wetterlage und des niedrigen Wasserstandes mit dem Niedrigwasser-Fahrplan. Das heisst die Strecke zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein ist unterbrochen.

URh bleibt bei Passagierzahlen unter den Erwartungen
Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) bleibt bei den Passagierzahlen deutlich hinter dem Budget zurück. Im Juli 2026 wurden knapp 52'000 Fahrgäste befördert, das sind rund vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilt die URh mit. Von Januar bis Ende Juli waren es insgesamt knapp 149'000 Passagiere. Das sind zwar 15,6 Prozent mehr als im schwachen Vorjahr, gegenüber dem Budget fehlen aber rund 25'000 Fahrgäste. Belastend wirken vor allem die tiefen Wasserstände und die damit verbundenen Streckenunterbrüche. Auch die hohen Temperaturen drücken laut URh auf die Nachfrage. Mit Spezialangeboten sollen nun zusätzliche Gäste gewonnen werden.

 Radio Munot