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Info Kompakt vom 6. März 2026

Moderiert von Nico Bollinger

06.03.2026

Walter Hotz bringt externe Analyse des Obergerichts ins Spiel

Der Schaffhauser SVP-Kantonsrat Walter Hotz äussert erneut Kritik am Obergericht. Hintergrund ist der Entscheid des Bundesgerichts zum Fall Fabienne W. Das Bundesgericht entschied kürzlich, dass die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen mutmasslicher Schändung weiterführen muss. Zuvor hatte das Obergericht entschieden, dass das Verfahren wegen Verdachts auf Vergewaltigung zu Recht eingestellt wurde. Dagegen hatte sich Fabienne W. bis vor Bundesgericht gewehrt. Dieses gab ihr teilweise recht. Nach dem Fall Simon Stocker sei das nun bereits das zweite Mal innert kurzer Zeit, dass das Bundesgericht einen Entscheid des Obergerichts in brisanten Fällen mindestens teilweise korrigieren müsse. Das schreibt Hotz in einer Kleinen Anfrage an den Regierungsrat. Der SVP-Kantonsrat will nun wissen, ob der Regierungsrat dazu bereit ist, die Arbeitsweise des Obergerichts von externer Stelle analysieren zu lassen.

Selbstunfall nach Sekundenschlaf führt zu Totalschaden

Bei einem Selbstunfall mit einem Van in Wilchingen ist gestern Morgen hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde jedoch niemand, wie die Schaffhauser Polizei heute mitteilt. Ein 35-jähriger Mann war kurz nach 7 Uhr mit einem Van auf der Zollstrasse von Jestetten in Richtung Osterfingen unterwegs. Gemäss eigenen Angaben übermannte ihn ein Sekundenschlaf. In einer Rechtskurve beim alten Zollhaus geriet das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Gebäude. Der Van erlitt Totalschaden und musste von einem privaten Bergungsunternehmen abtransportiert werden. Auch am alten Zollhaus entstand grosser Sachschaden.

Ausbaupläne für Trainingsplätze nehmen Fahrt auf

Der FC Schaffhausen will noch in diesem Monat die Baueingabe für den Ausbau der Fussballanlage hinter dem Stadion in Herblingen einreichen. Das schreiben heute die Schaffhauser Nachrichten. Geplant sind zwei neue Fussballplätze sowie ein zweistöckiges Gebäude inklusive neun Garderoben. Die Clubführung rechnet damit, bei einem positiven Entscheid im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Das Projekt kostet rund fünf Millionen Franken. Das Land gehört der Stadt und wird an den FC Schaffhausen vermietet. Langfristig könnte das bedeuten, dass sich der FCS erneut nach einem anderen Standort umsehen müsste, falls der Mietvertrag einmal aufgelöst wird. Eine weitere Hürde für das Projekt stellt der Naturschutz dar. Der FC Schaffhausen muss einen Migrationsplan für Frösche und Käfer erstellen, die derzeit auf dem Gebiet leben.