
Info Kompakt vom 3. März 2026
Moderiert von Samuel Peter
03.03.2026
Thayngen möchte kein Bordell im Städtli
Im Thaynger Oberhof soll ein Bordell entstehen. Dagegen wehrt sich nun die Thaynger Bevölkerung, wie der Thaynger Anzeiger berichtet. Insbesondere auf Facebook hatte die im Amtsblatt beantragte Änderung der Wohn- in eine Gewerbenutzung für das Massage- und Sexgewerbe für grosse Aufregung gesorgt. Nun wird auch in Leserbriefen im „Thaynger Anzeiger” zu Rekursen aufgerufen. Zudem gibt es bereits eine Online-Petition gegen das Vorhaben. Das Ziel sind 1.000 Unterschriften, rund ein Viertel davon wurde bereits erreicht.
Rheinau bekommt eine sechste Postauto-Haltestelle
In Rheinau soll eine neue Bushaltestelle zu den fünf bestehenden hinzukommen. Das schreiben die Schaffhauser Nachrichten. Geplant ist, dass das Postauto von der Haltestelle „Untere Steig“ bis zur neuen Haltestelle „Klosterplatz“ verkehren wird. Die zusätzliche Haltestelle ist nötig, weil der alte Wendeplatz für das Postauto nicht mehr benutzbar ist. Mit der neuen Haltestelle sei eine verkehrssichere Alternative gefunden worden. Ausserdem müssen Besuchende der Klosterinsel einen kürzeren Fussweg zurücklegen. Für die neue Haltestelle rechnet die Gemeinde mit rund 14’000 Franken Mehrkosten. Die neue Route wird mit dem neuen Fahrplan im Dezember eingeführt. Die öffentliche Auflage mit dem neuen Fahrplan ist noch bis zum 29. März auf der Webseite des Zürcher Transport Networks einsehbar.
Besucherrekord bei den Naturfilmtagen
Die 9. Naturfilmtage des Regionalen Naturparks Schaffhausen sind mit einem neuen Besucherrekord zu Ende gegangen. Wie der Naturpark heute mitteilt, verfolgten vom 27. Februar bis 1. März knapp 900 Besucherinnen und Besucher das Filmprogramm im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Besonders gross war das Interesse bei den Schulvorstellungen am letzten Freitag. 13 Schulklassen nahmen teil und setzten sich mit Themen wie Gletschersterben, Lebensmittelverschwendung oder dem heimischen Wald auseinander. Am Wochenende fanden zudem zwei Diskussionsrunden mit Filmschaffenden statt. Dabei konnten sich die Gäste nach ausgewählten Filmen direkt mit den Regisseuren austauschen. Laut Veranstaltern hätten die Naturfilmtage erneut gezeigt, dass Natur- und Umweltfilme nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken und zu nachhaltigem Handeln anregen.