
Info Kompakt vom 24. März 2026
Moderiert von Samuel Peter
24.03.2026
Neue Biogasanlage in Schlattingen soll 2026 fertiggestellt werden
Noch in diesem Jahr soll die neue Biogasanlage der Firma „Grob Gemüse AG“ aus Schlattingen in Betrieb genommen werden. Das schreibt die Firma in einer Medienmitteilung. Der Bau der Anlage wird von der Energiestiftung des Thurgauer Elektrizitätswerks mit 250’000 Franken unterstützt. Es handelt sich um eine Biogasanlage, die deutlich effizienter ist als bisherige Anlagen. Dadurch könne mehr Strom erzeugt werden, heisst es in der Mitteilung. Bei einer Biogasanlage werden organische Stoffe wie Ernteabfälle oder Grüngut zu Methangas verarbeitet. Aus dem Methan wird dann Strom produziert.
Neue Stromkraftwerke für bis zu 70 Milliarden Franken nötig
Bis zum Jahr 2050 müssen in der Schweiz neue Stromkraftwerke für 50 bis 70 Milliarden Franken gebaut werden. Dieser Ansicht ist der Stromkonzern Axpo, der zu acht Prozent dem Kanton Schaffhausen gehört. Wie die Zeitungen von CH-Media heute berichten, hat die Axpo zwei Varianten zum Ausbau der Stromproduktion berechnet. Diese zeigen, dass es billiger ist, wenn neue Atomkraftwerke gebaut werden. Hintergrund ist ein drohender Strommangel in den Wintermonaten, wenn die Solarkraftwerke nicht genug Strom produzieren. Darauf wies kürzlich auch der Schaffhauser Unternehmer Giorgio Behr hin. Im Interview mit Radio Munot forderte Behr vor zwei Wochen deshalb den Bau von neuen AKW. Obwohl die Axpo selbst sagt, dass es billiger wäre, neue Atomkraftwerke zu bauen, will sie darauf verzichten. Dafür sollen die bestehenden AKW länger betrieben werden.
Nach Problem in Zuckerrübenfabrik: Entschädigungen für betroffene Landwirte
Nachdem sich die Verarbeitung der Zuckerrüben aus der Region Schaffhausen wegen eines Problems bei der Fabrik in Frauenfeld verzögert hatte, gibt es für einige betroffenen Bauern nun höhere Entschädigungen. Das ist dem Schaffhauser Bock zu entnehmen. Aufgrund eines defekten Kalkofens bei der Zuckerrübenfabrik in Frauenfeld verzögerte sich die Verarbeitung der Ernte. Das hatte negative Effekte auf die Qualität der Rüben, die verspätet angeliefert werden konnten. Deshalb wurde entschieden, teilweise auf Abzüge für einen tiefen Zuckergehalt zu verzichten.