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Info Kompakt vom 2. Juli 2026

Moderiert von Marcia Strohm

02.07.2026

Stadt ergreift Massnahmen gegen Rutschgefahr in der Rhybadi
Die Stadt Schaffhausen ergreift nun doch Massnahmen gegen die Rutschgefahr in der Rhybadi. Kurz nach Saisonstart Ende Mai gab die Stadt gegenüber Radio Munot noch an, dass die neuen Beläge den nötigen Sicherheitsanforderungen genügen. Damals sagte die Stadt, die Trittsicherheit werde zudem im Verlauf der Saison zunehmen. Das, weil sich die oberste Schicht, die besonders rutschig ist, abnutzen werden. Wie die Stadt heute Morgen bekanntgab, seien nun aber mehrere Rückmeldungen zur Rutschgefahr eingegangen. Diese nehme die Stadt ernst. Deshalb werde gemeinsam mit Fachunternehmen und Experten eine nachhaltige Lösung gesucht. Kurzfristig werden zusätzliche Sicherheitsmassnahmen getroffen. Konkret werden Matten ausgelegt, um die Sicherheit der Badegäste zu erhöhen. Schon seit längerer Zeit weisen in der Rhybadi auch Schilder auf die Rutschgefahr hin.

Bekannte Politikerin wird neue BBZ-Rektorin
Der Schaffhauser Regierungsrat hat entschieden, wer die Nachfolge von Marc Kummer als Rektor des Berufsbildungszentrums BBZ übernimmt. Neue Rektorin wird die frühere Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé. Das gab der Regierungsrat heute bekannt. Galladé ist 53 Jahre alt und hat Erziehungswissenschaften, Volksliteratur sowie Politikwissenschaft studiert. Sie verfügt über ein Lehrdiplom für den Unterricht an Berufsfachschulen und war schon an verschiedenen Schulen als Lehrperson tätig. Seit 2024 ist sie Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Erster Arbeitstag von Galladé als Rektorin des BBZ ist der 1. November.

Altersheim in der Stadt: Wer selber kocht, bezahlt trotzdem
Obwohl eine Frau, die in einem Altersheim der Stadt Schaffhausen selber kocht und die Zutaten dafür selber einkauft, muss sie für ein Mittagessen bezahlen, das sie nicht konsumiert. Das berichtet heute die Schaffhauser AZ. Laut der Wochenzeitung gilt seit gestern eine neue Regelung. Diese sieht vor, dass Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen auch dann für das Mittagessen bezahlen müssen, wenn sie gar nichts essen. Die Frau zahlt nun täglich acht Franken. Die Organisation „Pro Senectute“ ist erstaunt über die neue Regel und kritisiert diese. Die Stadt begründet die Massnahme damit, dass sie eine Fürsorgepflicht habe und für eine ausgewogene Ernährung sorgen müsse.