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Info Kompakt vom 16. September 2026

Moderiert von Soraya Weber

16.09.2026

Waldfriedhof wieder geöffnet - Betreten auf eigene Gefahr
Der Waldfriedhof in Schaffhausen ist nach dem schweren Unwetter von Ende August wieder geöffnet. Das schreiben heute die Schaffhauser Nachrichten. Die Wege sind inzwischen freigeräumt, die Aufräumarbeiten dauern jedoch noch mehrere Wochen. Durch den Sturm wurden mehrere Dutzend Bäume entwurzelt oder abgeknickt, zudem entstanden Schäden an einzelnen Gräbern, Wegen, Wasserleitungen und Bänken. Beisetzungen mussten während der zweiwöchigen Sperrung teilweise verschoben werden und werden nun nachgeholt. Beim Eingang des Waldfriedhofs wird weiterhin vor herabfallenden Ästen gewarnt.

Stadtrat sieht Sonderklassen nicht als Beruhigungsmassnahme
Sonderklassen sind nicht dazu da, um verhaltensauffällige Kinder abzukapseln. Das antwortet der Schaffhauser Stadtrat auf eine Kleine Anfrage von FDP-Grossstadtrat Christian Mundt. Er wollte wissen, wieso Kinder, die den Unterricht wiederholt stark stören, nicht in Sonderklassen platziert werden. Er wollte zudem wissen, wie oft in der Vergangenheit externe Unterstützung für Schulklassen beigezogen wurde und was dies gekostet hat. Externe Klasseninterventionen kommen nur selten vor, so die Antwort des Stadtrats. Im letzten Jahr kosteten diese rund 18’000 Franken.

Thurgauer Entschädigungen für Medikamententests: 53 Gesuche angenommen, 57-mal abgelehnt
Im Kanton Thurgau ist bisher etwa die Hälfte der Gesuche um Entschädigung für frühere Medikamententests abgelehnt worden. Das berichtet heute die Thurgauer Zeitung. Seit Anfang 2025 sind 110 Anträge eingegangen. 53 Personen erhielten den Solidaritätsbeitrag von jeweils 25'000 Franken. Damit wurden bisher insgesamt gut 1,3 Millionen Franken ausbezahlt. 57 Gesuche wurden abgelehnt. Häufiger Grund war, dass sich in den Patientenakten keine Hinweise auf einen damaligen Medikamententest fanden. Teilweise stellten auch Angehörige von Verstorbenen ein Gesuch, obwohl der Anspruch nicht vererbbar ist. Betroffene können noch bis Ende 2028 einen Antrag stellen. Anspruch auf eine Entschädigung haben Personen, die zwischen 1940 und 1980 Opfer von Medikamentenversuchen wurden.