
Info Kompakt vom 13. Januar 2026
Moderiert von Soraya Weber
13.01.2026
Rhigüetli-Initiative 2.0 ist zustande gekommen
Die neue Volksinitiative zum Erhalt des Rhigüetlis in Stein am Rhein ist zustande gekommen. Wie die Stadt Stein am Rhein mitteilt, sind über 300 gültige Unterschriften zusammengekommen, nötig wären nur 100 gewesen. Der Stadtrat muss nun innert drei Monaten Stellung zur Initiative nehmen, anschliessend wird sie im Einwohnerrat diskutiert. Eine erste Volksinitiative zum Erhalt des Rhigüetlis wurde vom Stadtrat im vergangenen Jahr für ungültig erklärt. In der alten wie auch in der neuen Initiative geht es darum, dass das Steiner Rhigüetli im Stadtbesitz bleibt und nicht privatisiert wird. Es soll als Natur- und Naherholungsgebiet erhalten und entwickelt werden.
Social-Media-Sportler fahren mit Kayak den Rheinfall herunter
Am Wochenende sind zwei Extremsportler mit ihren Kajaks trotz Verbots den Rheinfall hinuntergefahren. Auf einem Social-Media-Profil einer der Wassersportlerinnen ist ein Kurzvideo der Fahrt zu sehen. Wie die Schaffhauser Nachrichten schreiben, hat die Schaffhauser Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Solche Fälle sind am Rheinfall keine Seltenheit: Immer wieder gibt es Sportlerinnen und Sportler, die sich mit dem Kajak den Rheinfall hinunterwagen. Obwohl solche Aktionen streng verboten sind, ist laut SN nicht mit hohen Strafen zu rechnen: Den Sportlern droht eine Busse von rund 100 Franken. Aufgrund der Strömungen und der Wassermengen, die den Rheinfall hinunterstürzen, ist eine Abfahrt mit dem Kajak lebensgefährlich, heisst es weiter.
Thurgauer Kantonsräte wollen Brandschutz-Vorstoss später behandeln lassen
Nach der Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana wird ein Vorstoss im Thurgauer Kantonsparlament zur Lockerung der Brandschutzbestimmungen später behandelt, als vorgesehen. Die Kantonsräte bestehen allerdings weiterhin auf ihrem Anliegen. Das berichtet die NZZ. Thurgauer Politiker aus GLP, Mitte und FDP sind der Auffassung, dass die Brandschutzbestimmungen zu streng sind. Deshalb soll der Kanton in Zukunft von den Bundesbestimmungen abweichen können. Nun haben die Kantonsräte den Regierungsrat laut NZZ darum gebeten, dass ihr Vorstoss nicht schon bis Ende Mai, sondern erst im Spätsommer beantwortet wird. Sie betonen aber auch, dass die tragischen Ereignisse in Crans-Montana nicht zu einer Überregulierung führen dürfen.