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Symbolbild: Fische im Rhein Claudia Kuser

Fische im Rhein unter Druck: Situation „prekär“

Nächste Hitzewelle rollt bereits an

24.07.2026

Der Rhein im Kanton Schaffhausen weist derzeit eine geringe Fliessmenge auf. Nach den heutigen Messwerten des Bundesamts für Umwelt (BAFU) beträgt die Fliessmenge bei der Flurlingerbrücke in Neuhausen 192 Kubikmeter pro Sekunde. Werte unter 200 Kubikmetern pro Sekunde seien problematisch, bestätigte die Abteilung Gewässer und Materialabbau des Kantons Schaffhausen gegenüber Radio Munot. Eine geringe Fliessmenge führt zu höheren Wassertemperaturen und damit zu einem tieferen Sauerstoffgehalt im Wasser. Das kann negative Auswirkungen auf Fische und andere Wasserlebewesen haben.

Fische im Rhein unter Druck

Das Schaffhauser Amt für Jagd und Fischerei verzeichnet derzeit noch kein flächendeckendes Fischsterben. Die Situation ist aber trotzdem prekär. Einzelne tote Fische sind bereits aufgefunden worden. Das sagt der Wildhüter und Fischereiaufseher Thomas Küng im Interview mit Radio Munot. Für nächste Woche ist eine weitere Hitzewelle prognostiziert. Kälteliebende Fische wie etwa die Äsche geraten bei warmen Wassertemperaturen unter Stress. Eine geringe Wassermenge verschärft die Situation, da sich das Wasser dann bei Wärme schneller erhitzt. Personen wird geraten die Schutzzonen in den tieferen Bereichen zu meiden. Weiter soll sparsam mit dem Wasser umgegangen werden.

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Thomas Küng, Wildhüter und Fischereiaufseher Schaffhausen
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