
Erstes Album der Bernerin LEILA
Moderiert von Sofie Wirth
24.09.2026
Die Zwanziger – ein Alter voller Möglichkeiten, aber vor allem: verdammt seltsam. LEILAs Debütalbum „20 SOMETHING IS A F*KING STRANGE PLACE“ fängt genau dieses Gefühl ein: zwischen Erwachsenwerden, Unsicherheit und dem Drang, sich ständig neu zu erfinden. Mit dabei: die Taube – in jeder Stadt, auf Dächern, im Sound, auf dem Cover.
Entstanden ist das Album zwischen drei Städten, zwischen ihrer Wahlheimat New York, ihrer Herkunft Sarajevo und ihrem Geburtsort Bern. Hier erfährt LEILA drei Lebensrealitäten, und drei Versionen von sich selbst. Die Songs, die dort entstehen, lassen sich nicht festnageln. Es geht um Beziehungen, die sich verändern, um das Gefühl, sich selbst immer wieder neu erfinden zu müssen, um den Druck, Entscheidungen zu treffen, ohne zu wissen, wohin. Und es geht um die Realität hinter dem Musikmachen: die Erwartungen, die Unsicherheiten, die Widersprüche. „20 SOMETHING IS A F*CKING STRANGE PLACE“ versucht nicht, diese Widersprüche zu glätten. Es lässt sie stehen und macht das Album zu dem, was es ist. Nicht zu ordnen, sondern festzuhalten, wie sich diese Unordnung anfühlt – in einem Moment, in dem alles gleichzeitig möglich scheint und nichts wirklich sicher ist.
Die 14 Songs auf dem Album:
Tattoo
Freckles
Lullabies
Bleach
Too Tired
Days go by
Twenty Something
Small Town Big Mouth
Mr. Cadillac
One Eighty
Pigeon
break my heart
The one that got away