
Eine laufende Anklage, das geplante Atommüllendlager und Wohnungsmangel
Wochenrückblick
13.09.2026
In der Aargauer Gemeinde Fisibach hat eine Informationsveranstaltung zum geplanten Atommüllendlager «Nördlich Lägern» stattgefunden. Das Endlager ist auf dem Zürcher Gemeindegebiet von Stadel geplant. Zu Gast war unter anderem Bundesrat Albert Rösti. Zurzeit werden die Rahmenbewilligungsgesuche für das geplante Atommüllendlager vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat geprüft. Obwohl beim Projekt bereits viele Schritte erfolgt sind, dürfte es bis zur Umsetzung noch viele Jahre dauern. Als möglichen Zeitpunkt für die Fertigstellung nannte Rösti das Jahr 2050.
Die Schaffhauser Jugendanwaltschaft hat gegen zwei 18-Jährige Anklage wegen mehrfacher Unterstützung einer terroristischen Organisation erhoben. Die beiden waren 2024 verhaftet worden und sollen den sogenannten «Islamischen Staat» unterstützt und Anschläge in der Schweiz mitgeplant haben. Zum Zeitpunkt der Verhaftung waren die beiden 15 und 16 Jahre alt. Deshalb kommt der Fall vor das Jugendgericht. Die beiden befinden sich aktuell nicht im Gefängnis.
Im Kanton Schaffhausen bleibt der Wohnungsmangel gross. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik. Per 1. Juni 2026 waren von über 46’000 Wohnungen im ganzen Kanton nur 388 frei. Das entspricht einer Leerwohnungsziffer von 0,84 Prozent. Der Mieterinnen- und Mieterverband Schaffhausen sieht die Situation auf dem Wohnungsmarkt kritisch.
Seit zwei Jahren laufen bereits die Bauarbeiten auf dem Kammgarnareal. Die Bibliothek ist nun einer der ersten Bereiche, die fertig sind. Zudem gibt es neu eine Ludothek nebenan, bei der man Spielsachen ausleihen kann. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 42 Millionen Franken für das Projekt. Bis nächsten Frühling gehen die Bauarbeiten auf dem restlichen Kammgarnareal noch weiter.