
Corona-Skandal: Ex-Mitarbeiter von Impfzentrums verurteilt
Kantonsgericht verhängt eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten
24.06.2026
Das Schaffhauser Kantonsgericht hat heute einen ehemaligen Mitarbeiter des Impfzentrums Charlottenfels verurteilt, weil er im Jahr 2021 rund 570 Corona-Zertifikate gefälscht haben soll. Das bestätigt Andreas Zuber, Leiter der Allgemeinen Abteilung der Schaffhauser Staatsanwaltschaft, auf Nachfrage von Radio Munot. Das Gericht verhängte wegen mehrfacher Urkundenfälschung im Amt und mehrfacher Geldwäscherei eine bedingte Gefängnisstrafe von 24 Monaten. Das bedeutet, dass der Mann nicht ins Gefängnis muss. Das Geld für den Verkauf der gefälschten Corona-Zertifikate gab der Mann wieder aus, unter anderem für Sportwetten und Casino-Besuche. Zudem kaufte er einen Sportwagen. Die Staatsanwaltschaft ist mit dem Urteil zufrieden. Dieses ist noch nicht rechtskräftig.