
Burgunwiese kommt wieder vors Stimmvolk
Hitzige Diskussion im Neuhauser Einwohnerrat
06.03.2026
Die Burgunwiese in Neuhausen kommt wieder vor das Stimmvolk. Das hat der Neuhauser Einwohnerrat an seiner gestrigen Sitzung entschieden. Der Entscheid fiel mit 12 Ja-Stimmen und 5 Neinstimmen bei null Enthaltungen. Er folgte damit grossmehrheitlich der Empfehlung des Gemeinderats für eine Variantenabstimmung zur Burgunwiese. Nun muss das Stimmvolk entscheiden, ob es, wie vom SVP-Einwohnerrat Arnold Isliker gefordert, den Bau eines Parks auf der Burgunwiese aus der Verfassung streichen will. Oder ob es, einen kleineren Burgunpark inklusive Pflegezentrum möchte. Bei einem zweifachen Nein, müsste der Gemeinderat ein neues Projekt für den Bau eines Parks ausarbeiten. Die Stimmbevölkerung soll voraussichtlich im Juni über die Zukunft der Burgunwiese an der Urne entscheiden. Der Einwohnerrat folgt der Empfehlung des Gemeinderats und empfiehlt den Bau eines kleineren Parks inklusive Pflegezentrum.
Rhenania-Kindergarten soll durch Neubau ersetzt werden
Der Rhenania-Kindergarten in der Gemeinde Neuhausen soll durch einen neuen Doppelkindergarten ersetzt werden. Dieser Ansicht ist der Neuhauser Einwohnerrat. Damit ist er dem Vorschlag des Gemeinderats gefolgt, den veralteten Rhenania-Kindergarten durch einen Doppelkindergarten zu ersetzen. Der Entscheid für den Bau eines Doppelkindergartens fiel mit 17 Ja-Stimmen einstimmig aus. Der Gemeinderat rechnet mit Kosten von rund 3,4 Millionen Franken. Damit kommt das Bauprojekt für einen neuen Doppelkindergarten voraussichtlich diesen Juni vors Volk.
Planung für das Kirchackerareal geht los
Der Neuhauser Einwohnerrat hat den Planungskredit für die Neugestaltung des Kirchackerareals bewilligt. Der Entscheid des Einwohnerrates fiel einstimmig aus. Der Kredit in Höhe von knapp 600 000 Franken fliesst nun in die Planung für die Neugestaltung des Kirchackerareals. Die öffentlichen Liegenschaften auf dem Kirchackerareal sind in die Jahre gekommen und müssen saniert oder erneuert werden. Zusammen mit dem umliegenden, ehemaligen Postgebäude und dem «Platz für alli» soll gleich das ganze Areal neu entwickelt werden. Die Neuhauser Stimmbevölkerung hatte im letzten Jahr dem Kauf des Postgebäudes an der Urne zugestimmt.
Sara Jucker wird neue Stimmzählerin
Der Neuhauser Einwohnerrat hat das Amt der Stimmzählerin für das Neuhauser Wahlbüro neu besetzt. Sara Jucker wurde an der gestrigen Sitzung ohne Wahlgang gewählt. Dies, da sich keine weiteren Kandidaten bereit erklärt hatten, zu kandidieren. Sie ersetzt den zurücktretenden Claude Ragaz für den Rest der Legislaturperiode 2025 bis 2028.
Kommission für die Neuorganisation des Kläranlagenverbandes
Eine einwohnerrätliche Kommission soll sich in der Gemeinde Neuhausen mit der Neuorganisation des Kläranlagenverbandes auseinandersetzen. Das hat der Neuhauser Einwohnerrat an der gestrigen Sitzung einstimmig entschieden. Damit wurde die Abstimmung über die Neuorganisation des Kläranlagenverbandes verschoben. Der Kläranlagenverband, zu dem neben Neuhausen, Schaffhausen, Flurlingen, Feuerthalen, Dörflingen und Büsingen gehören, soll neu organisiert werden. Damit dies geschieht, müssen zuerst alle Gemeinden der Änderung zustimmen. In Flurlingen stimmt die Stimmbevölkerung am 14. Juni über die Neuorganisation ab.
Ein Hundepark in Neuhausen?
Neben dem Burgunpark setzte sich der Neuhauser Einwohnerrat gestern auch mit einem Hundepark auseinander. Konkret ging es um ein Postulat des neuen SVP-Einwohnerrats Oliver Fessler. Darin forderte er, dass im Gebiet Langriet ein Hundepark errichtet werden soll. Auf Anraten des Gemeinderats wandelte er das Postulat zu Beginn der Diskussion in eine Interpellation um. Fessler begründete die Notwendigkeit eines Parks damit, dass im Zentrum von Neuhausen die Grünflächen verschwinden würden und alles zubetoniert werden würde. Hundehalter ohne Auto hätten es schwer, schnell im Grünen zu sein. Gemäss des Gemeinderats verfügt die Gemeinde Neuhausen über zahlreiche Grünflächen. Zudem sei es nicht ratsam, ein Tier gegenüber, anderen Haustierarten bevorzugt zu behandeln.