
Bundesgerichtentscheid im Fall Fabienne W. überschattet letzte Februarwoche
28.02.2026
Der Fall von Fabienne W. muss neu aufgerollt werden. Nun steht der Vorwurf der mutmaßlichen Schändung wieder im Raum. Das Bundesgericht hat die Entscheidungen der Schaffhauser Staatsanwaltschaft und des Obergerichts aufgehoben. Diese hatten das Verfahren wegen mutmasslicher Schändung eingestellt, ohne dass es vor Gericht kam. Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass eine solche Feststellung nicht ohne Verfahren möglich ist und es einen Prozess braucht. Wann der Fall vor Gericht landen wird, ist noch unklar.
Ausserdem hat die Gewerkschaft VPOD diese Woche angekündigt, dass sie vom Kanton Schaffhausen weitere Massnahmen für die Pflegeinitiative fordert. Diese wurde 2021 von der Schweizer Stimmbevölkerung angenommen. Aus Sicht der VPOD wurde bisher allerdings zu wenig unternommen, weshalb die VPOD eine Umsetzungsinitiative und eine Volksmotion plant.
Beim Schaffhauser Unternehmen ist in den nächsten Jahren ein Stellenabbau geplant: Rund 600 Stellen sollen im Rahmen eines Sparprogramms und der Neuausrichtung abgeschafft werden. Am Mittwoch gab das Unternehmen die Umsatzzahlen des vergangenen Jahres bekannt: 2025 fiel der Gewinn etwa halb so hoch aus wie in den Vorjahren. In den kommenden Jahren soll der Umsatz allerdings wieder stetig wachsen, so die Geschäftsleitung.
Auch die Sorgen der Kadetten Schaffhausen wachsen. Nach der deutlichen Niederlage in der European League gegen den deutschen Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf ist der Einzug in die nächste Runde gefährdet. In den beiden verbleibenden Spielen gegen Hannover und Fredericia dürfen sich die Schaffhauser Handballer keinen Ausrutscher mehr erlauben.