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Ätzende Raupenart breitet sich aus

Eichenprozessionsspinner in Löhningen, Gächlingen und Siblingen verbreitet

04.06.2026

Die Population der Raupenart „Eichenprozessionsspinner“ ist in den vergangenen Jahren in der Region Schaffhausen deutlich angestiegen. Das liegt an den wärmeren Temperaturen, sagt Andreas Hunziker, der Waldschutzbeauftragte des Kantons Schaffhausen. Zum Teil gibt es Nester in den Baumkronen, die mehrere hundert dieser Raupen beherbergen. Die ganz kleinen Brennhärchen, die die Raupen im Verlauf ihres Häutungsprozesses verlieren, können bei Menschen und Tieren Verätzungen auslösen, so Hunziker gegenüber Radio Munot. Schon das Stehen unter einem Baum, in dem sich die Raupen befinden, reicht aus, um mit den Härchen in Kontakt zu geraten. Gegen die Population der Eichenprozessionsspinner könne derzeit kaum etwas unternommen werden, weder mit Insektenschutzmitteln noch mit anderen Herangehensweisen. Der Kanton empfiehlt deshalb, die betroffenen Waldgebiete in Gächlingen, Siblingen und Löhningen zu meiden.