
Schaffhausen schliesst 2025 mit dickem Plus ab
Dank Axpo-Dividenden und SNB-Ausschüttung
08.04.2026
Der Kanton Schaffhausen hat im letzten Jahr ein Plus von über 100 Millionen Franken gemacht. Das teilt der Regierungsrat an der heutigen Präsentation der Staatsrechnung des Kantons mit. Damit schliesst der Kanton deutlich besser ab als erwartet. Ursprünglich rechnete der Regierungsrat mit einem Minus von 49 Millionen Franken. Letzten Herbst korrigierte er die Prognose auf ein Plus von circa 64 Millionen Franken. Aus dem Ertragsüberschuss von insgesamt 108 Millionen Franken, sollen knapp 93 Millionen zur Seite gelegt werden. Davon sind 70 Millionen Franken für den Neubau des Kantonsspitals und knapp 23 Millionen Franken für künftige Zahlungen im Nationalen Finanzausgleich vorgesehen. Für das positive Ergebnis seien unter anderem die hohe Dividendenausschüttung des Stromkonzerns Axpo sowie Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank SNB und der Schaffhauser Kantonalbank verantwortlich.
Investitionen hinken hinterher: Kanton Schaffhausen nutzt nur gut ein Drittel des Budgets
Der Kanton Schaffhausen hat 2025 deutlich weniger investiert als geplant. Statt der vorgesehenen fast 60 Millionen Franken wurden lediglich gut 22 Millionen Franken in Projekte gesteckt. Das entspricht einer Quote von 37 Prozent. Das liege vor allem daran, dass nicht pünktlich mit dem Bau des neuen Polizei- und Sicherheitszentrums begonnen werden konnte, so die zuständige Regierungsrätin Cornelia Stamm Hurter gegenüber Radio Munot. Die Staatsrechnung 2025 zeigt einen Ergebnisüberschuss von insgesamt 108 Millionen Franken, davon sollen über 90 Millionen Franken in finanzpolitischen Reserven eingelegt werden.
Schaffhausen rüstet sich für steigende NFA-Zahlungen
Der Kanton Schaffhausen stellt sich auf hohe Zahlungen in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) ein. In der Staatsrechnung 2025 wurden dafür rund 23 Millionen Franken in eine finanzpolitische Reserve eingelegt. Die Reserven sollen die kommende Belastung der Staatskasse abfedern. Das sagt die zuständige Regierungsrätin Cornelia Stamm Hurter im Interview mit Radio Munot. Die Zahlungen werden kontinuierlich steigen, so Stamm Hurter weiter. Die Staatsrechnung 2025 zeigt einen Ergebnisüberschuss von insgesamt 108 Millionen Franken, davon sollen über 90 Millionen Franken in finanzpolitischen Reserven eingelegt werden.