
SIG macht Verlust aufgrund von einmaligen Aufwendungen
Verzicht auf Dividenden vorgeschlagen
03.03.2026
Die Neuhauser Firma SIG hat im vergangenen Jahr einen Reingewinn von rund 231 Millionen Euro erzielt. Wie aus einer Medienmitteilung des Unternehmens hervorgeht, ist das rund ein Viertel weniger als im Jahr 2024. Grund dafür sind unter anderem hohe einmalige Aufwendungen, die das Ergebnis entsprechend nach unten zogen. Der wichtigste Markt für die SIG bleibt Europa, wo das Unternehmen einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftete. Der gesamte Umsatz sank 2025 wie angekündigt leicht um 2,4 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseinflüsse und die Preisentwicklung von Kunststoff blieb der Umsatz stabil. SIG beschäftigt weltweit rund 9'700 Mitarbeitende.
SIG schlägt Verzicht auf Dividenden vor
Die Neuhauser Firma SIG soll für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividenden ausschütten, so der Vorschlag des Vorstands. Hintergrund ist der gesunkene Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr, wie Anne Erkens, CFO der SIG, gegenüber Radio Munot sagt. So sei die Firma jetzt zum Handeln gezwungen. Über die Ausschüttung von Dividenden wird an der Generalversammlung vom 16. April entschieden. Die SIG geht im laufenden Jahr von ähnlichen Marktbedingungen aus. So erwartet die Firma ein Umsatzwachstum von null bis zwei Prozent.