
Regionalnachrichten vom 9. Oktober 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
09.10.2026
Finanzlage des Kantons: GPK-Präsident verlangt mehr Infos
Die sinkenden Einnahmen für den Kanton Schaffhausen aus den Unternehmenssteuern beschäftigen die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Kantonsrats. Der Regierungsrat erwartet unter anderem wegen den tieferen Einnahmen für die Jahre 2027 bis 2030 rote Zahlen. Vor diesem Hintergrund hat GPK-Präsident Walter Hotz nun einen politischen Vorstoss eingereicht. Unter anderem will er von der Regierung wissen, wie es ab 2031 weitergeht. Zudem fragt er, welche Massnahmen geplant sind, um bestehende internationale Konzerne in Schaffhausen zu halten. Der Regierungsrat wird sich noch zur Interpellation des Schaffhauser SVP-Politikers äussern. Zudem wird auch das Parlament noch darüber diskutieren.
Steckborn: Vorprojekt für Wärmeverbund an EKT vergeben
Der Stadtrat von Steckborn hat den Auftrag für die Erarbeitung eines Vorprojekts für einen Wärmeverbund an das Thurgauer Elektrizitätswerk (EKT) vergeben. Das teilt die Stadt mit. Im Juni hatten die Stimmberechtigten einen Kredit für die Planung eines Wärmeverbundes bewilligt. Die Zustimmung war eindeutig: Knapp 81 Prozent sagten Ja. Der Stadtrat hatte konkret 165'000 Franken für das Vorprojekt beantragt. Eine Machbarkeitsstudie kam zum Schluss, dass ein Wärmeverbund umsetzbar ist. Der Wärmeverbund soll mit einer Holzheizung, Wasser aus dem Untersee sowie Wärme aus der lokalen Abwasserreinigungsanlage betrieben werden.
Urs Tobler will Gemeindepräsident von Ermatingen bleiben
Der amtierende Gemeindepräsident von Ermatingen, Urs Tobler, kandidiert für eine weitere Amtszeit. Das berichtet heute der Bote vom Untersee und Rhein. Für die weiteren Sitze im Gemeinderat kandidieren fünf Bisherige. Es sind Lukas Bügler, Roger Dällenbach, Janine Lallemand, Olivia Held sowie Andreas Thurnheer. Nicht mehr antreten wird Anna von Ekesparre. Dafür kandidiert neu Mario Kreis. Die Gesamterneuerungswahlen von Ermatingen sind am 29. November.
„Lüüchte“-Theater inszeniert eine Komödie über besorgte Eltern
Das Amateurtheater „Lüüchte“ aus Jestetten inszeniert ab dem 23. Oktober das Stück „Frau Müller muss weg“. Das ist dem aktuellen Mitteilungsblatt von Jestetten zu entnehmen. Das Stück ist eine Komödie von Lutz Hübner. Es handelt von einem Elternabend, der eskaliert. Besorgte Eltern wollen die Klassenlehrerin loswerden. Premiere ist am 23. Oktober in der Gemeindehalle von Jestetten. In Jestetten gibt es anschliessend am 24. und am 25. Oktober noch zwei weitere Aufführungen. Im November wird das Stück dann auch noch in Lottstetten und in Hallau aufgeführt. Schliesslich gibt es im Januar dann auch noch zwei Vorführungen im Trottentheater in Neuhausen. Das „Lüüchte“-Theater existiert seit dem Jahr 1989.