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Regionalnachrichten vom 7. Juli 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Jonas Mielsch

07.07.2026

Schaffhauser Bauern: Klettgau besonders von Trockenphase betroffen

Der trockene Sommer macht auch Schaffhauser Landwirten zu schaffen. Bereits im Juni herrschten in der Region Schaffhausen hohe Temperaturen und es gab nur selten Niederschlag. Das sagt Christian Müller, Präsident des Schaffhauser Bauernverbands, gegenüber Radio Munot. Die Trockenheit in Kombination mit der Hitze sorgt für Ernteausfälle. Das gilt sowohl für Tierhalter, die Futter anbauen, als auch für Landwirte, die Getreide oder Gemüse anbauen. Auch in den kommenden Wochen ist weiter mit Trockenheit und hohen Temperaturen zu rechnen.

Thurgauer Regierungsrat sucht das Gespräch mit den Fraktionen

Nach der Kritik aus dem Grossen Rat sucht der Thurgauer Regierungsrat den Dialog. Er will sich mit der Fraktionspräsidienkonferenz über die Zusammenarbeit und die Rollenverteilung austauschen. Hintergrund ist die Sitzung des Grossen Rates vom vergangenen Mittwoch. Der Regierungsrat bedauert, dass ein Austausch mit der Leitung der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission im vergangenen Herbst als Zurechtweisung aufgefasst worden ist. Die Regierung betont, der Kanton könne aktuelle Herausforderungen nur bewältigen, wenn alle Behörden konstruktiv zusammenarbeiten.

Schaffhausen aktualisiert Gefährdungs- und Risikoanalyse

Der Schaffhauser Regierungsrat hat die neue Gefährdungs- und Risikoanalyse verabschiedet. Sie zeigt auf, welche Bedrohungen für den Kanton aus Sicht des Bevölkerungsschutzes heute am wichtigsten sind. Als grösste Risiken nennt der Bericht Epidemien und Pandemien, Cyberangriffe, Hitzewellen und Waldbrände, Erdbeben sowie bewaffnete Konflikte. Im Vergleich zur letzten Analyse von 2014 haben zudem Klimarisiken, kritische Infrastrukturen und geopolitische Entwicklungen deutlich an Bedeutung gewonnen. Der Regierungsrat hat das Amt für Bevölkerungsschutz und Armee beauftragt, diese Risiken vertieft zu untersuchen und die Vorsorge für künftige Krisen weiter auszubauen.

Jugendlicher nach Messerangriff an Jude in Zürich verurteilt

Das Jugendgericht Dielsdorf hat den Jugendlichen, der 2024 einen orthodoxen Juden in Zürich lebensgefährlich verletzt hatte, wegen mehrfachen versuchten Mordes zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die Freiheitsstrafe wird jedoch zugunsten einer stationären Unterbringung aufgeschoben, wie das Bezirksgericht Dielsdorf mitteilt. Das Gericht hielt fest, der Angriff auf Juden allein wegen ihrer Religion sei besonders skrupellos. Vom Vorwurf der mehrfachen Drohung wurde der Jugendliche freigesprochen. Der damals 15-Jährige soll sich im Internet radikalisiert und sich zur Terrororganisation IS bekannt haben. Die Jugendanwaltschaft hatte ebenfalls eine einjährige Freiheitsstrafe sowie Schutzmassnahmen beantragt.