
Regionalnachrichten vom 6. März 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
06.03.2026
Pyros in öffentlichen Räumen ab April verboten
Ab dem 1. April gilt im Kanton Schaffhausen und in der ganzen Schweiz ein Pyroverbot in öffentlich zugänglichen Räumen. Das berichtet die Nachrichtenagentur sda. Das Verbot hat die Organisation mit dem Namen „Interkantonales Organ Technische Handelshemmnisse“ erlassen. Es besteht aus Mitgliedern der Kantonsregierungen. Hintergrund ist die Brandkatastrophe in Crans-Montana.
Walter Hotz bringt externe Analyse des Obergerichts ins Spiel
Der Schaffhauser SVP-Kantonsrat Walter Hotz äussert erneut Kritik am Obergericht. Hintergrund ist der Entscheid des Bundesgerichts zum Fall Fabienne W. Das Bundesgericht entschied kürzlich, dass die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen mutmasslicher Schändung weiterführen muss. Zuvor hatte das Obergericht entschieden, dass das Verfahren wegen Verdachts auf Vergewaltigung zu Recht eingestellt wurde. Dagegen hatte sich Fabienne W. bis vor Bundesgericht gewehrt. Dieses gab ihr teilweise recht. Nach dem Fall Simon Stocker sei das nun bereits das zweite Mal innert kurzer Zeit, dass das Bundesgericht einen Entscheid des Obergerichts in brisanten Fällen mindestens teilweise korrigieren müsse. Das schreibt Hotz in einer Kleinen Anfrage an den Regierungsrat. Der SVP-Kantonsrat will nun wissen, ob der Regierungsrat dazu bereit ist, die Arbeitsweise des Obergerichts von externer Stelle analysieren zu lassen.
Bevölkerungswachstum in Diessenhofen und Eschenz
In den meisten Thurgauer Gemeinden hat die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner zugenommen. Das gab das Thurgauer Statistikamt heute bekannt. Per Ende des letzten Jahres lebten im ganzen Kanton Thurgau etwas mehr als 300’000 Menschen. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um 1,1 Prozent gestiegen. Unter anderem hat sich die Bevölkerungszahl in Basadingen-Schlattingen, Diessenhofen, Eschenz und Mammern erhöht.
Hohe Öl- und Gaspreise sorgen für Kritik an deutscher Energiepolitik
Vertreter des Vereins „Bürgerenergie Baden-Württemberg“ kritisieren die aktuelle deutsche Energiepolitik. Der Iran-Krieg und schon der Ukraine-Krieg zeigen, dass die Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert werden müsse. Das ist einer Medienmitteilung des Vereins zu entnehmen. Zuletzt sind die Preise für Öl und Gas wegen des Iran-Krieges sprunghaft angestiegen. Nach dem Angriff von Russland auf die Ukraine kam es sogar zu einer Energiekrise. Der Verein fordert deshalb Massnahmen, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Zudem müsse mehr Strom aus einheimischen und erneuerbaren Energien produziert werden.