
Regionalnachrichten vom 31. Juli 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
31.07.2026
Schiesserei auf dem Munot als Nationalfeier - Drei Salven für ein Halleluja
Anlässlich des Schweizer Nationalfeiertags werden morgen auf dem Munot Schüsse abgegeben. Im Rahmen der Tagwacht wird das Schaffhauser Bundes-Contingent 1847 drei Salven in den Schaffhauser Himmel schiessen, kündigt der Präsident des Contingents, Peter Fischli, gegenüber Radio Munot an. Die Veranstaltung beginnt am Samstag um halb 9 Uhr und dauert rund eine halbe Stunde. Diese Tradition der Tagwacht gibt es in der Stadt Schaffhausen seit rund fünf Jahren. Das Schiessen auf dem Munot wird von Tambouren und den Drums & Pipes begleitet, die für die musikalische Untermalung sorgen. Nach dem Schiessen auf dem Munot am Morgen gibt es nach dem Mittag in Neunkirch ein ähnliches Prozedere.
Flurlingerin erhält Auszeichnung für Bachelorarbeit
Die Flurlingerin Dominika Degtyareva hat zusammen mit vier Mitstudierenden die Auszeichnung «Herausragende Bachelorarbeit» an der Hochschule Luzern erhalten. Die Gruppe hat im Zuge der Bachelorarbeit ein eigenes Computerspiel entwickelt. Das schreibt die Andelfinger Zeitung. In dem Computerspiel «Fourcast» nehmen vier Spielende die Rolle junger Sternenmagier ein. Ihre Mission: Nach einem Meteoriteneinschlag die Scherben eines zerstörten Observatoriums zu finden. Mit der Auszeichnung ist das Projekt «Fourcast» noch nicht zu Ende. Die Fünf wollen das Computerspiel weiterentwickeln, um es später auf der Plattform Steam zu veröffentlichen. Weiter wollen sie es bei den «Swiss Game Awards» einreichen.
Gefälschte Uhren im Wert von 160’000 Franken in der Post
Dem Hauptzollamt Singen ist eine Ladung gefälschter Luxusuhren ins Netz gegangen. Beamte haben in Konstanz in einem Postpaket zehn Plagiate namhafter Luxusuhren entdeckt. Wie aus einer Mitteilung des Hauptzollamts Singen hervorgeht, beläuft sich der Preis für die Originale auf 160’000 Franken. Die Uhren wurden beschlagnahmt und der Markeninhaber benachrichtigt. Dem Mann, der die Fälschungen einführen wollte, droht ein Zivilverfahren, sollte sich das Unternehmen entscheiden, gegen ihn zu klagen. Die Fälschungen werden vom Zoll vernichtet. Wie es weiter heisst, hat der Singener Zoll im letzten Jahr Warenfälschungen im Wert von rund 446 Millionen Euro beschlagnahmt. Zwei Drittel davon kommen aus China.