
Regionalnachrichten vom 30. Oktober 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
30.10.2026
Erneute Kandidatur von De Ventura: SP Stadt tagt im November
Die amtierende Schaffhauser SP-Nationalrätin Linda De Ventura will bei den nationalen Wahlen in einem Jahr erneut kandidieren. Das bestätigt De Ventura im Interview mit Radio Munot. Die Schaffhauser SP muss De Ventura noch offiziell für die kommenden Nationalratswahlen nominieren. Am 25. November muss sie zuerst von der Stadtsektion als Kandidatin vorgeschlagen werden. Anschliessend wird dann am 17. Februar die kantonale SP definitiv über alle SP-Kandidaturen für die nationalen Wahlen entscheiden.
Walter Hotz fordert Einsparungen dank Einsatz von KI
Der Schaffhauser SVP-Kantonsrat Walter Hotz fordert vom Regierungsrat, dass er häufiger die Künstliche Intelligenz (KI) einsetzt, um Kosten zu sparen. Das geht aus einem neuen politischen Vorstoss von Hotz hervor. Der Regierungsrat erwartet für die Jahre 2027 bis 2030 rote Zahlen. Es sei deshalb nötig, Kosten bei der kantonalen Verwaltung einzusparen. Dank der KI gebe es heute neue Möglichkeiten, administrative Abläufe zu vereinfachen. Zudem könnte durch die KI Personal eingespart werden. Hotz fordert nun vom Regierungsrat konkrete Beispiele, wie er dank dem Einsatz von KI Geld einspart. Der Regierungsrat muss sich nun mit der Interpellation des SVP-Politikers befassen. Zudem wird der Vorstoss an einer der kommenden Sitzungen im Kantonsrat diskutiert.
Rhigüetli-Befürworter haben Ideen für Nutzung des Hofs
Der Rhigüetli-Hof soll als Landreserve und potenzieller Arbeitsplatz im Besitz der Stadt Stein am Rhein bleiben. Das sagt Thomas Böhni, Mitglied des Komitees der Rhigüetli-Initiative, im Interview mit Radio Munot. Der Steiner Stadtrat beabsichtigt im Rahmen seiner Landwirtschaftsstrategie, den Rhigüetli-Bauernhof gegen den privaten Baumgarten-Hof zu tauschen. Das wollen die Initianten verhindern. Die Stimmbevölkerung von Stein am Rhein entscheidet am 29. November über die Initiative.
Granate aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft
Am Ufer des Bodensees nahe der deutschen Gemeinde Allensbach ist gestern eine panzerbrechende Gewehrgranate gefunden worden. Das gab das Polizeipräsidium Konstanz heute bekannt. Laut der Polizeimeldung stammt die Granate vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg. Um die Granate zu entschärfen, wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst aufgeboten. Der Fundbereich wurde vorübergehend abgesperrt. Den Spezialisten gelang es, die Granate ohne Sprengung unschädlich zu machen. Sachschaden oder verletzte Personen gab es nicht.