
Regionalnachrichten vom 3. März 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Nicolás Valero
03.03.2026
Krieg im nahen Osten wirkt sich auf Schaffhauser Reisebranche aus
Laut der Informationsplattform Swissinfo sitzen derzeit rund 4’000 Schweizerinnen und Schweizer in einem der vom neuen Krieg im Nahen Osten betroffenen Länder fest. Wie viele von ihnen aus dem Kanton Schaffhausen kommen, lässt sich nicht beziffern. Beim Schaffhauser Reisebüro Rolf Meier Reisen sind keine Kundinnen und Kunden direkt betroffen, sagt Geschäftsführer René Bättig im Interview mit Radio Munot. In einer solchen Situation sollten Reisende Ruhe bewahren und mit ihrem Reiseberater in Kontakt treten. Zudem sollten die Reisenden mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten Kontakt aufnehmen. Auch Reisende, die sich nicht direkt in einem der angegriffenen Länder befinden, sind betroffen. Das liegt daran, dass arabische Fluggesellschaften wie Emirates, Etihad und Qatar Airways ihren Heimatflughafen nicht verlassen können. Dies betrifft beispielsweise Destinationen wie die Malediven. Wann der Flugraum wieder geöffnet wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht einschätzbar.
Mehrere Parlamentarische Vorstösse auf der To-Do-Liste des Stadtparlaments
An seiner heutigen Sitzung wird das Schaffhauser Stadtparlament voraussichtlich über diverse politische Vorstösse aus den eigenen Reihen diskutieren. Das ist der Traktandenliste des Rates zu entnehmen. Unter anderem wird ein Vorstoss des parteilosen Alt-Grossstadtrats Urs Tanner behandelt. In einem Vorstoss kritisierte Tanner, dass die Schweiz sich zunehmend ihrer humanitären Verantwortung entziehe. Hier solle Schaffhausen als gutes Vorbild vorausgehen und jährlich ein fixes Kontingent an Menschen aufnehmen, die in Ländern leben, in denen Krieg herrscht. Ein weiterer Vorstoss setzt sich mit der Parkplatzsituation im Quartier Niklausen auseinander. SP-Grossstadtrat Matthias Frick fordert, dass an der Hohenstoffelstrasse künftig nur noch Anwohnerinnen und Anwohner parkieren dürfen. Zudem sind weitere Vorstösse zur Verkehrssituation in Schaffhausen traktandiert. Wie viele davon behandelt werden, ist davon abhängig, wie speditiv die Ratssitzung abläuft. Die heutige Sitzung des Stadtparlaments beginnt um 18 Uhr.
FCS rüstet Nachwuchs- und Frauenteams mit Macron-Produkten aus
Der FC Schaffhausen hat einen neuen Partner. Wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt, wird er künftig mit dem Sportwarendistributor "Onis Suisse" zusammenarbeiten. Dieser vertritt die italienische Sportmarke Macron in der Schweiz. Der FC Schaffhausen ist bereits seit 2024 mit dieser Marke ausgestattet. Durch die neue Partnerschaft werden ab der nächsten Saison auch die Nachwuchsteams sowie die neu gegründete Frauenmannschaft mit Macron-Ausrüstung ausgestattet.
Unbekannte brechen in Einfamilienhaus ein
In Hilzingen ist es gestern Nachmittag zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen. Wie das Polizeipräsidium Konstanz heute mitteilt, verschafften sich Unbekannte zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus an der Strasse «Am Steinerbächle». Im Innern durchwühlten die Täter sämtliche Zimmer. Ob dabei etwas gestohlen wurde, ist derzeit noch unklar. Die Polizei bittet Personen, die im genannten Zeitraum Verdächtiges beobachtet haben, sich beim Polizeirevier Singen zu melden.