
Regionalnachrichten vom 29. Januar 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
29.01.2026
Kritik von links an möglichem Comeback der zweiten Fäsenstaubröhre
Wenn eine zweite Fäsenstaubröhre gebaut werden soll, sind Veränderungen am Projekt notwendig. Dieser Ansicht ist die Schaffhauser Grüne-Grossstadträtin Daniela Furter. Nach dem Entscheid des Bundesrates, den Ausbau der Tunnelröhre noch vor 2045 zu beginnen, sieht sie den Volkswillen in Gefahr. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat eine zweite Fäsenstaubröhre im Rahmen des Nationalstrassen-Ausbau-Projekts im Jahr 2024 abgelehnt. Während der Kanton Schaffhausen das Projekt angenommen hat, hat sich die städtische Bevölkerung dagegen ausgesprochen, so Furter. Sie erhofft sich deshalb, dass der Kanton, die Stadt und der Bund im Entscheidungsprozess an einen Tisch sitzen, um weitere Details zum Projekt auszuarbeiten und zu klären. Ob die zweite Fäsenstaubröhre definitiv in Angriff genommen wird, wird in den kommenden Monaten entschieden.
Mehrfachturnhalle Chapf in Rüdlingen wird teuerer als erwartet
Die Inbetriebnahme der neuen Mehrfachturnhalle auf dem Areal Chapf in Rüdlingen verzögert sich. Grund dafür ist ein Schaden am Hallenboden, der laut Gemeinde von einer am Bau beteiligten Firma verursacht wurde. Das teilt der Gemeinderat von Rüdlingen mit. Dieser Schaden werde sich auch auf weitere beteiligte Unternehmen auswirken und für höhere Kosten sorgen, heisst es weiter. Auch die Sanierung des Altbaus der Mehrzweckhalle werde sich verzögern. Das Gebäude sei deutlich stärker mit Asbest belastet, als erwartet. Aufgrund der Bauteuerung rechnet die Gemeinde mit Mehrkosten von rund 17 Prozent. Ursprünglich budgetiert waren 13,6 Millionen Franken, davon übernimmt der Kanton rund 2 Millionen Franken.
Ehemann droht Frau mit Mord und wird Verurteilt
Ein in Schaffhausen wohnhafter Mann wurde verurteilt, weil er seiner Frau angedroht hat, sie zu töten. Das geht aus einem Strafbefehl hervor, den Radio Munot bei der Schaffhauser Staatsanwaltschaft einsehen konnte. Während einer Auseinandersetzung habe er seine Frau mehrfach beschimpft. Sie hatte wohl vor, auszuziehen. Das wollte ihr Ehemann scheinbar nicht akzeptieren. Er sagte unter anderem, wenn sie ausziehe, werde sie schon sehen, was passiert, und dass sie es nicht verdiene, zu leben. Damit habe er seine Frau unter psychischen Druck gesetzt, heisst es im Strafbefehl. Zudem habe er mit den Beleidigungen ihre Ehre verletzt. Entsprechend wurde er wegen Nötigung und mehrfacher Beschimpfung zu einer Busse und Gebühr von insgesamt 1100 Franken verurteilt.