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Regionalnachrichten vom 27. Oktober 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Nicolás Valero

27.10.2026

Stadtrat will mit neuem Schulsystem Hilfs- und Förderklassen in Regelklassen integrieren

Der Schaffhauser Stadtrat plant die Einführung eines neuen Schulmodells. Die Stadt Schaffhausen ist die letzte Gemeinde im Kanton, die noch nicht die integrative Schulform hat. Das geht aus einer aktuellen Vorlage des Stadtrats hervor. Das neue Schulmodell würde die Stadt jährlich bis zu drei Millionen Franken zusätzlich kosten. Das neue Modell soll «Pädagogisches Grundangebot» (PGA) heissen und die bisherigen Hilfs- und Förderklassen ablösen. Die Schülerinnen und Schüler würden künftig in Regelklassen integriert. Kinder mit Lernschwierigkeiten oder besonderen Begabungen sollen dort von zusätzlichem Fachpersonal unterstützt werden. Geplant ist eine schrittweise Einführung ab Sommer 2028. Über die Vorlage wird zunächst der Grosse Stadtrat beraten. Stimmt dieser zu, hat anschliessend die Schaffhauser Stimmbevölkerung an der Urne das letzte Wort.

Neuhauser SP beschliesst Stimmfreigabe zum Pflegezentrum

Die Neuhauser SP hat zur Volksabstimmung über den Baurechtsvertrag für das Pflegezentrum auf der Burgunwiese Stimmfreigabe beschlossen. Die SP will zwar ein neues Pflegezentrum, es sollte aber nicht auf der Burgunwiese gebaut werden. Weil eine Ablehnung den Bau eines neuen Pflegezentrums erneut verzögern würde, gibt die SP weder eine Ja- noch eine Nein-Parole ab. Das sagt Thomas Leuzinger, Co-Präsident der Neuhauser SP, im Interview mit Radio Munot. Zudem traue die Partei dem Gemeinderat nicht zu, dass er ernsthaft einen alternativen Standort prüft, so Leuzinger weiter. In Neuhausen gibt es am 29. November zwei Volksabstimmungen über die Burgunwiese. Unter anderem wird darüber abgestimmt, ob ein Teil der Burgunwiese an die selbständig öffentlich-rechtliche Anstalt „Alterszentrum und Spitex Neuhausen“ abgegeben wird. Die Organisation soll dann auf dem Areal ein Alterszentrum bauen. Das Landstück hat einen Wert von rund 4,4 Millionen Franken. Dafür bekäme die Gemeinde jährlich einen Baurechtszins von 65’000 Franken. Im Jahr 2029 soll mit dem Bau des Pflegezentrums begonnen werden. Gleichzeitig wird über Ausgaben von etwas mehr als drei Millionen Franken für einen Burgunpark abgestimmt. Dieses Projekt unterstützt die Neuhauser SP.

Noah Thus: Der SVPler, der gegen Landverkäufe ist

Der SVP-Kandidat für das Steiner Stadtpräsidium, Noah Thus, will weniger Landverkäufe. Das sagt Thus im Interview mit Radio Munot. Zudem ist Thus optimistisch, dass er mit den aktuellen Mitgliedern des Stadtrats gut zusammenarbeiten könne. Im Stadtrat sollte die Parteipolitik nicht die erste Rolle spielen, so Thus. Sollte der 35-jährige Lokomotivführer neuer Stadtpräsident von Stein am Rhein werden, wird er das Amt voraussichtlich im September 2027 antreten. Das wäre gut ein Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen im Jahr 2028.