
Regionalnachrichten vom 24. April 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
24.04.2026
Nach Schuss in Thayngen: Opfer und Täter kennen sich
Die Schaffhauser Polizei hat heute Morgen neue Informationen zur Schussabgabe in Thayngen von gestern Abend veröffentlicht. Sie schreibt, dass sich der Täter und das Opfer kennen. Beim Opfer handelt es sich um einen 46-jährigen Mann aus Österreich. Der mutmassliche Täter ist ein 48-jähriger Türke. Er wurde gestern noch vor Ort an der Bahnhofstrasse in Thayngen festgenommen. Er soll den Österreicher mit einer Pistole angeschossen und schwer verletzt haben. Das Opfer wurde anschliessend mit einem Helikopter in ein Spital geflogen. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.
Sechs neue Häuser im Dorfzentrum von Trasadingen geplant
In Trasadingen sollen fünf neue Einfamilienhäuser sowie ein neues Mehrfamilienhaus gebaut werden. Das entsprechende Baugesuch ist im aktuellen Schaffhauser Amtsblatt veröffentlicht worden. Die neuen Gebäude sind an der Strasse mit dem Namen „Gässli“ geplant. Hinter dem Bauprojekt steht die Firma „Raumkultur GmbH“ mit Sitz in Wallisellen. Ihr gehören die betroffenen Parzellen. Gegen das Bauvorhaben können noch bis zum 26. Mai Einwendungen erhoben werden.
ZH: Verdingkinder können ab Montag den Solidaritätsbeitrag verlangen
Im Kanton Zürich können so genannte Verdingkinder ab nächster Woche Gesuche für eine finanzielle Entschädigung für ihr Leid einreichen. Das gab die Zürcher Justizdirektion heute Morgen bekannt. Konkret erhalten Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen vor dem Jahr 1981 einen Solidaritätsbeitrag von 25’000 Franken. Die Gelder hatte der Zürcher Kantonsrat Ende des letzten Jahres bewilligt. Das Gesuchsformular kann ab Montag auf einer Webseite des Kantons Zürich heruntergeladen werden. Weitere Informationen gibt es auch beim Zürcher Staatsarchiv. Im Kanton Schaffhausen können Betroffene bereits seit Anfang des Jahres einen Antrag für eine finanzielle Entschädigung einreichen. Auch in Schaffhausen werden pro Person 25’000 Franken ausbezahlt.
TG: 60’000 Franken für kantonales Pfadilager
Die Thurgauer Pfadi erhält vom Kanton Thurgau 60’000 Franken für das kantonale Pfadilager im Sommer 2027. Der Thurgauer Regierungsrat hat die Gelder bewilligt, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Im nächsten Jahr ist das erste kantonale Thurgauer Pfadilager seit 15 Jahren. Rund 1500 Kinder und Jugendliche werden daran teilnehmen. Während zwölf Tagen entsteht in der Gemeinde Egnach eine Zeltstadt unter dem Motto „Burgovia“. Für das Pfadilager steht eine Fläche von knapp acht Fussballfeldern zur Verfügung.