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Regionalnachrichten vom 23. September 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

23.09.2026

Mundt und Tamagni wollen nicht in den Ständerat

Der Schaffhauser Kantonsrat Michael Mundt und Volkregionalswirtschaftsdirektor Dino Tamagni wollen nicht für einen Sitz im Ständerat kandidieren. Das bestätigen die beiden SVP-Politiker gegenüber Radio Munot. Die SVP wird am 19. Oktober entscheiden, mit welcher Person die Partei zu den Ständeratswahlen antreten wird. Bisher hat erst Andreas Gnädinger aus Siblingen Interesse an einer Kandidatur publik gemacht. Die SVP muss den langjährigen Ständerat Hannes Germann ersetzen, der auf eine Wiederwahl verzichtet. Die Ständeratswahlen sind am 24. Oktober 2027.

Städtische Entwicklungskredite für Güterbahnhof ohne Einsprache durchgekommen

Gegen die Planungskredite von insgesamt 550’000 Franken für die Überbauung des Schaffhauser Güterbahnhofs wurde keine Einsprache eingelegt. Das teilt die Stadt Schaffhausen mit. Auf dem Güterbahnhof soll ein neues Quartier entstehen. Insgesamt sind 350 Wohnungen für bis zu 34 Millionen Franken geplant. Über diese Ausgaben stimmt die städtische Stimmbevölkerung am 29. November ab.

Tschüss Fichte, Hallo Eiche: Schaffhauser Wälder müssen sich der Hitze anpassen

Der Schaffhauser Wald soll jünger und trockenresistenter werden. Das sind die Prioritäten des Forstamts des Kantons Schaffhausen. Wie es in einer Medienmitteilung schreibt, haben die extreme Trockenheit und die hohen Temperaturen deutliche Spuren im Schaffhauser Wald hinterlassen. Der Gewittersturm vom 28. August habe ebenfalls erhebliche Schäden verursacht. Der Wald im Kanton Schaffhausen werde sich schnell an die veränderten Umweltbedingungen anpassen müssen. Vor allem Fichten, Buchen und Eschen werden zu kämpfen haben. Künftig will das Forstamt unter anderem vermehrt auf einheimische Eichen- und Lindenarten setzen.

Wassersparen in Merishausen weiterhin angesagt, aber nicht verpflichtet

Die Gemeinde Merishausen hebt ihre Wasserspar-Massnahmen auf. Sie bittet die Bevölkerung aber weiterhin darum, kein unnötiges Wasser zu verschwenden. Das teilt der Gemeinderat mit. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit im Sommer hatte die Gemeinde einige Massnahmen zum Wassersapren angeordnet. Da es weiterhin nur selten zu Niederschlägen gekommen ist, besteht aber weiterhin das Risiko, dass das Pumpwerk nicht genügend Wasser liefert. Deshalb habe der Gemeinderat den Vertrag mit der Reiat Wasserversorgung per sofort erneuert. Dadurch sollen entsprechende Notsituationen künftig verhindert werden.