
Regionalnachrichten vom 23. Juni 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
23.06.2026
Hohe Strompreise: Der Stadtrat muss sich erklären
Der Schaffhauser Stadtrat wird erklären müssen, weshalb die Strompreise in Schaffhausen im nationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch sind. Das, weil FDP-Grossstadtrat Christian Mundt einen politischen Vorstoss dazu eingereicht hat. Seit 2025 zahlen Schaffhauser Haushalte in der Stadt Schaffhausen wie auch aufs Kantonsebene überdurchschnittlich viel für den Strom. Das zeigen Zahlen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission Elcom. Im Versorgungsgebiet des städtischen Energieversorgers SH Power ist der Strompreis in diesem Jahr 25 Prozent höher als in den umliegenden Zürcher Gemeinden wie Feuerthalen. Die Preisdifferenz kann während des ganzen Jahres mehrere hundert Franken ausmachen. Mundt will nun wissen, weshalb die Strompreise in Schaffhausen so hoch sind. Der Stadtrat hat drei Monate Zeit, um die Kleine Anfrage des FDP-Politikers zu beantworten.
Firma Bollinger übernimmt Jestetter Traditionsunternehmen
Die Schaffhauser Firma „Bollinger AG“ übernimmt das Jestetter Unternehmen „Schlude“. Das gab das Schaffhauser Sanitärunternehmen heute morgen bekannt. Nachdem der frühere Inhaber der Jestetter Firma, Gerhard Schlude, unerwartet verstorben ist, war die Zukunft der Firma ungewiss. Nun übernimmt die Firma Bollinger den Sanitär- und Badbereich von „Schlude“. Das neue Unternehmen heisst nun „Bollinger Badmanufaktur“. Der Standort in Jestetten wird beibehalten. Auch die Mitarbeitenden der früheren Firma „Schlude“ werden übernommen.
Bauarbeiten für Kaltwasserrefugium am Mülibach gestartet
An der Mündung des Mülibachs in den Hochrhein bei der Propstei Wagenhausen haben die Bauarbeiten für ein neues Kaltwasserrefugium begonnen. Die Anlage soll hitzeempfindlichen Fischarten wie Äschen und Forellen während sommerlicher Hitzeperioden einen geschützten Rückzugsort bieten, teilt die Thurgauer Jagd- und Fischereiverwaltung heute mit. Kernstück des Projekts ist ein ausgehobener Kaltwasserpool, der mit kühlem Wasser aus dem Mülibach gespeist wird. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein, damit das Refugium bereits diesen Sommer genutzt werden kann. Neben Äschen und Forellen profitieren auch weitere Fischarten von der Massnahme.
Stein am Rhein: Ungesunde Bäume werden gefällt
In der Stadt Stein am Rhein müssen verschiedene Bäume gefällt werden. Wie der Stadtrat mitteilt, sind die Bäume im Gebiet Heerewis in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und stellen daher ein Sicherheitsrisiko dar. Einige der Bäume ragen von Privatgrundstücken auf die Strassen und Wege, andere sind teilweise verfault. Sie sollen deshalb zeitnah gefällt werden. Die Stadt Stein am Rhein plant, für den Grossteil der gefällten Bäume neue Bäume zu pflanzen.