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 Radio Munot

Regionalnachrichten vom 22. Januar 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

22.01.2026

Polizist veruntreut Bussgelder und fährt mit Dienstwagen betrunken gegen Baum

Ein ehemaliger Polizist der Schaffhauser Polizei hat während rund 20 Jahren in 111 Fällen Busgelder veruntreut, die er eingetrieben hat. Der Schaden der dadurch für die Polizei entstanden ist, beträgt bis zu 33'000 Franken. Das ist einem Strafbefehl zu entnehmen, den Radio Munot bei der Schaffhauser Staatsanwaltschaft einsehen konnte. Der besagte Polizist hat allerdings nicht nur Bussgelder eingesteckt, er hat auch mit zivilen Polizeiautos private Fahrten unternommen. So habe er einmal nach Feierabend ein Polizeifahrzeug benutzt, um einen Swingerclub zu besuchen. Anschliessend sei er betrunken zurückgefahren. Bei einer zweiten Trunkenheitsfahrt, die der Polizist in einem Dienstwagen unternommen hat, kollidierte er mit einem Baum. Bei dieser Fahrt war er mit rund 3 Promille unterwegs. Der ehemalige Polizist wurde unter anderem wegen Veruntreuung verurteilt und muss eine Busse, Strafgebühr und Auslagen von kombiniert 2825 Franken zahlen. Zudem fällt eine Schadensersatzzahlung an die Polizei in Höhe von rund 15’000 Franken an.

Studie zeigt: Grosseltern und Enkeln wird am meisten verziehen

Eine neue Studie zeigt, dass die Bereitschaft zu verzeihen stark von der jeweiligen zwischenmenschlichen Beziehung abhängt. Wie die Pädagogische Hochschule Schaffhausen mitteilt, befragten Forschende der PH Schaffhausen und der Uni Zürich über vier Jahre hinweg über tausend Personen aus drei Generationen. Die Studie zeigt, dass Menschen ihren Grosseltern und Enkeln am leichtesten verzeihen, gefolgt von den Kindern und Eltern. Freunden und Partnern wird dagegen seltener verziehen. Ältere Generationen zeigen sich verzeihensbereiter als jüngere und die Bereitschaft bleibt über die Zeit weitgehend stabil mit einem leichten Anstieg.

Paneco und Naturzentrum Thurauen starten in ein Jubiläumsjahr

Die Stiftung PanEco hat ihr Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2026 vorgestellt. Wie Paneco in einer Mitteilung schreibt, sind Führungen und Exkursionen ins Naturzentrum Thurauen, ins Schutzgebiet der Thurauen sowie in die Greifvogelstation Berg am Irchel geplant. ZUdem feiert die Stiftung ihr 30-jähriges Bestehen. Das Naturzentrum Thurauen gibt es seit 15 Jahren. Der Auftakt in die Saison erfolgt Anfang April. Ab Karfreitag sind die Dauer- und Sonderausstellungen im Naturzentrum wieder geöffnet. Zudem sind thematische Führungen, neue Open-Air-Naturfilmabende sowie Einblicke in die Arbeit der Greifvogelstation geplant.